Fear The End â Ashes of Humanity
Band: Fear The End
Du willst wissen, wo das Herz des Undergrounds wirklich schlägt und welche Bands deine Unterstützung verdienen?
Dann mach es dir bequem in der Bärenhöhle. Hier geht es nicht um knallharte Verrisse, sondern um unsere gemeinsame Leidenschaft. Metalbaer ist mein Herzensprojekt für alle, die den ehrlichen, handgemachten Sound genauso lieben wie ich.
đ„ Was dich hier erwartet:
Verborgene Schätze aus Metal, Hardcore & Co.
Ehrliche Worte von Fan zu Fan – direkt und unverfälscht.
Reviews mit Herzblut statt technischem Fachgesimpel.
Sound und Spirit.
đ Egal ob Debüt oder Legende:
Hier zählt nur das Gefühl. Wenn ein Album mich packt, teile ich es mit dir. Wenn nicht? Dann bleibe ich trotzdem ehrlich.
đđ» Scroll runter. Vielleicht wartet hier schon deine neue Lieblingsband.
Band: Fear The End
Band: Timeless RageAlbum: My Kingdom ComeRelease: 27. MĂ€rz 2026Genre: Symphonic MetalEin besetzter Thron, auf dem eine gehörnte Gestalt vor brennendem Himmel sitzt ... wer das Cover von My Kingdom Come sieht, ahnt schon, wo die Reise hingeht. Timeless Rage haben mit ihrem am 27. MĂ€rz erschienenen Release genau das abgeliefert, was dieses mĂ€chtige Artwork verspricht! Es wird episch, es wird dĂŒster, und es hat eine ordentliche Portion HĂ€rte im GepĂ€ck.Kopfkino trifft auf NackenmuskelnVom ersten Takt des Titeltracks an zieht euch die Scheibe direkt in ihren Bann. Das fĂŒhlt sich hier absolut nicht nach klebrigem "Symphonic-Kitsch" an, sondern vielmehr wie der Soundtrack zu einem dĂŒsteren Fantasy - Film. Nur dass ihr halt mittendrin auf dem Schlachtfeld steht. Tracks wie The Devilâs Masquerade spielen richtig stark mit klassischen Elementen, sorgen fĂŒr GĂ€nsehaut und entladen sich dann in purer Energie. Hier wechselt sich erhabene AtmosphĂ€re stĂ€ndig mit treibenden Riffs ab. Man fĂŒhlt die Melodien richtig körperlich.Worum geht's? Von Masken, Macht und inneren DĂ€monenTextlich haben wir hier kein starres Konzeptalbum vor uns, bei dem man einer einzigen Story von A bis Z folgt. Trotzdem hĂ€lt ein extrem starker roter Faden die Platte zusammen: Es geht um MachtansprĂŒche, innere AbgrĂŒnde und die dunklen Seiten der Menschheit. WĂ€hrend The Seed of Fear unter die Haut geht und erzĂ€hlt, wie sich Angst in unsere Gedanken frisst und Wurzeln schlĂ€gt, schlĂ€gt Conquistadores die BrĂŒcke zu historischen EroberungsfeldzĂŒgen. Jeder Song steht als eigene kleine Geschichte verdammt stark fĂŒr sich, aber zusammen zeichnen sie genau das passende Bild fĂŒr den gehörnten Herrscher auf dem Cover.Der Sound: Druckvoll und auf den Punkt gereiftDie gröĂte Baustelle im Symphonic Metal ist ja meistens der Mix. Oft ertrĂ€nken die Orchester-Spuren einfach die Gitarren. Timeless Rage machen genau diesen Fehler nicht. Die Riffs schneiden sauber durch die symphonischen WĂ€nde, die Rhythmusfraktion (besonders stark bei The Seed of Fear) treibt ordentlich nach vorne und der Gesang thront absolut souverĂ€n ĂŒber diesem Soundgewitter, ohne jemals angestrengt zu wirken.Im Vergleich zu frĂŒheren Sachen wie Untold merkt man sofort, wie sehr die Truppe gereift ist. Das Songwriting ist viel fokussierter, unnötiger Ballast flog konsequent ĂŒber Bord und die Orchester-Parts verschmelzen richtig natĂŒrlich mit dem harten Metal-GrundgerĂŒst. Das ist kein vorsichtiges Ausprobieren mehr, sondern eine klare, selbstbewusste Ansage.Das FazitMy Kingdom Come ist eine extrem atmosphĂ€rische und packende Platte, die beweist, dass orchestrale Wucht und rauer Underground-Spirit bestens zusammenpassen. Wer auf fette Klangwelten steht, aber das Gitarren-Riffing dabei nicht vermissen will, kommt hier definitiv auf seine Kosten.Dass es am Ende nicht ganz fĂŒr die absolute Höchstpunktzahl reicht, ist reines Meckern Meinerseits. Bei der schieren, unerbittlichen Dichte an symphonischen SoundwĂ€nden wĂŒnscht man sich im hinteren Drittel des Albums manchmal noch den einen oder anderen Moment des Durchatmens oder einen raueren Ausbruch, der den Gitarren noch etwas mehr alleinigen Raum zur Entfaltung gibt. Das ist aber lediglich ein kleiner Tribut an die eigene, gewaltige AtmosphĂ€re â Timeless Rage liefern hier ein verdammt starkes Statement ab. Wer die Scheibe seit dem Release im FrĂŒhjahr noch nicht auf dem Schirm hatte, sollte das schleunigst nachholen â das Teil hat echtes Dauerrotations-Potenzial!Meine Wertung: 8.5 / 10 Punkte  In diesem Sinne  Cheerz  Der Baer đ€đ»đ€  Â
Nach ihrem sehr vielfĂ€ltigen DebĂŒt âBuilt for Needâ haben Greyback am 6. Februar eine neue EP veröffentlicht. Diese fungiert als Compilation ihrer seit dem Album erschienenen Singles â âSeeds I Have Sownâ, âBleeding Truthâ, âBreak the Chainsâ sowie âCritical Massâ â und wird durch den zusĂ€tzlichen Track âNightmareâ abgerundet, der der EP schlieĂlich auch ihren Namen gab.
Wenn Musik zum Spiegelbild menschlicher AbgrĂŒnde wird: Seit ihrer GrĂŒndung im Jahr 2013 im baden-wĂŒrttembergischen KĂŒnzelsau/Ăhringen walzen Entgeist durch die deutsche Underground-Landschaft und fusionieren die rohe BrutalitĂ€t des Death Metal mit der eisigen Melancholie des Black Metal. Bereits bei unserem frĂŒheren Interview mit der Band wurde deutlich, dass hinter ihrem Schaffen eine tiefgrĂŒndige, kompromisslose Vision steckt â und dass einen hier kein stumpfes GeknĂŒppel erwartet. Als komplett eigenstĂ€ndiger Independent-Act ohne Label im RĂŒcken beweisen sie mit ihrem neuen Werk eindrucksvoll, dass sich ĂŒber ein Jahrzehnt im Untergrund auszahlt: Ihr neuer Longplayer ist eine vertonte Katharsis, die sich intensiv mit den dunkelsten Facetten der menschlichen Psyche wie Selbsthass, Depression, Suizid und Antihumanismus auseinandersetzt â ein echtes Manifest der Finsternis, das ihren Status als Geheimtipp im extremen Metal-Sektor untermauert.
Als ich gehört habe, dass Fast Love ihre erste EP How The Devil Made Us herausbringen, hĂ€tte ich mir nicht gedacht, dass sie so dĂŒster und schwarz wird. Die aus Vorarlberg stammende Band baut auf ein klares musikalisches Fundament auf: Das Trio vereint unverkennbare EinflĂŒsse aus Rock und Metal der siebziger bis neunziger Jahre. Die musikalischen Positionen sind dabei stark besetzt mit Sven Decker an der Gitarre und am Mikrofon, Markus Kerberus am Bass sowie Gav Tinkler am Schlagzeug.
Der Zufall hat mir wieder mal ein geniales Werk der österreichischen Metal Zeitgeschichte zugespielt.
âEs ist immer ein besonderer Moment, wenn aus den Tiefen der heimischen Szene etwas emporsteigt, das internationales Kaliber hat. Ruin Rising, das 2023 gegrĂŒndete Kraftpaket aus der Achse Vorarlberg und Tirol, liefert mit seinem am 6. Dezember 2024 veröffentlichten DebĂŒtalbum Kingdom of Misery genau diesen Moment. Vergiss das PrĂ€dikat "Vielversprechend fĂŒr eine neue Band" ... das hier ist bereits angekommen.
Man muss diesen Haufen einfach lieben. Du guckst dir das Blood Meadow Cover an mit Sense, Grab und der dĂŒsteren Romantik einer Bergbeerdigung und erwartest schwere Kost ĂŒber den Sinn des Lebens. Und dann drĂŒckst du Play und der erste Songtitel, der dir ins Gesicht springt, ist Salami Death Face oder Dickin Cider.
Ehrlich gesagt war ich skeptisch, denn bevor ich mich an das neue Material gewagt habe, lief bei mir noch einmal die VorgĂ€nger EP Chapter One durch die Kopfhörer. Mein Eindruck damals wie heute war solide, aber nicht wirklich bahnbrechend, da es guter Metal war, dem aber noch das gewisse Etwas fehlte. Ich erwartete also mehr vom Gleichen, doch was dann aus den Boxen kam, hat mich fast vom Stuhl gehauen, denn die Steigerung auf We Are The End ist so massiv, dass ich gar nicht anders konnte, als dieses Review zu schreiben. Zwischen Chapter One und dem neuen Album liegen Welten, denn wo die EP noch etwas unentschlossen wirkte, prĂ€sentieren sich Unholy Minority jetzt als absolut geschlossene Einheit mit einer erschreckenden Durchschlagskraft. Die Band aus Fulda hat ihren Sound nicht nur verfeinert, sondern komplett neu definiert, indem wir uns musikalisch in einem aggressiven Bermudadreieck aus Groove Metal, Melodic Death und Thrash Metal bewegen. Die Riffs sind technischer, die Melodien zwingender und die Rhythmusfraktion drĂŒckt mit einer PrĂ€zision, die ich der Band nach dem ersten Hören der EP ehrlich gesagt nicht zugetraut hĂ€tte. Der Titeltrack We Are The End macht sofort klar, wohin die Reise geht, denn er ist dĂŒster, hoffnungslos und doch voller Energie, wobei Frontmann Maxx hier die Leistung seines Lebens abliefert. Seine Vocals haben an Tiefe und Varianz gewonnen, was den Songs eine emotionale Dringlichkeit verleiht, die auf dem VorgĂ€ngerwerk noch fehlte. Besonders beeindruckend ist die Produktion, da nichts mehr nach Proberaum oder Demo klingt, sondern der Sound fett, modern und absolut konkurrenzfĂ€hig ist, wobei die Gitarren mit einer herrlichen Klarheit sĂ€gen, ohne dabei steril zu wirken, und das Schlagzeug die Songs gnadenlos nach vorne peitscht.
Wer aktuell Bock auf richtig harte Mucke aus Ăsterreich hat, kommt an Silius einfach nicht vorbei. Die Jungs aus Tirol haben im Sommer 2025 ihr neues Album âBeneath the Fleshâ rausgehauen und das Teil hat echt ordentlich Wumms. Man hört ja viel Gutes darĂŒber und das vollkommen zu Recht, denn schon das Cover macht klar, dass es hier keine Gefangenen gibt. Beim ersten Durchhören stellt sich direkt dieses breite Grinsen ein, wenn der Sound einfach passt und man merkt, wie viel Herzblut da drinsteckt. Es ist vor allem dieser herrlich kantige, treibende Rhythmus, der die Platte so besonders macht und dich sofort packt. Das Album funktioniert super, wenn man es einfach nebenbei laufen lĂ€sst, entfaltet aber seine ganze Wucht erst so richtig, wenn man sich Zeit nimmt und genauer hinhört.
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Kennt ihr das? Manchmal findet man ein Album, das nicht einfach nur Musik ist, sondern sich irgendwann wie ein fester Teil vom eigenen Leben anfĂŒhlt. Bei mir ist das âAn Exercise In Balanceâ von FELS. Der Name der Band passt da eigentlich perfekt, denn fĂŒr mich ist die Scheibe zu einem echten Fels in der Brandung geworden.
Perfekt mit dem Wintereinbruch ist auch dieses gute StĂŒck bei mir ins Haus geschneit. Ich spreche von "Eine dĂŒstre Winternacht" von "Winter's Breath", das passenderweise am 6. Dezember 2025 veröffentlicht wurde und damit den idealen Soundtrack fĂŒr die dunklen Stunden liefert. Hinter dem Projektnamen verbirgt sich der Wiener Musiker BL, der hier als Ein-Mann-Armee ca. 50 Minuten feinsten Atmospheric Black Metal abliefert, wobei ich es beeindruckend finde, wie er es schafft, eine so dichte AtmosphĂ€re zu kreieren, die einen sofort in ihren Bann zieht.
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Mit âSinnersâ hauen Snuff Out aus Oberösterreich ein DebĂŒt raus, das sich wirklich sehen lassen kann. Thomas und Michael haben das komplette Album in Eigenregie im heimischen Wohnzimmer aufgenommen und genau diese handgemachte AttitĂŒde macht die Scheibe zu einem echten Banger. Stilistisch bekommt ihr hier melodischen Death Metal mit ordentlich Druck und einer guten Portion AtmosphĂ€re serviert. Trotz der Liebe zum Detail in jedem Titel stechen fĂŒr mich zwei besonders heraus. âPoisoning The Wellâ geht mit seinen wuchtigen Riffs und emotionalen Vocals richtig unter die Haut und âAll Things Dieâ zeigt, wie gut die Band aggressive Parts mit melodischen Momenten verwebt. Der Sound ist hart sowie emotional, ohne dabei ĂŒberproduziert zu wirken. Man merkt einfach, dass hier echtes Herzblut drinsteckt.
Heute möchte ich dir ein Album, das schon lange ein Zuhause in meinem CD-Regal und mir seit LĂ€ngerem einige geniale Zuhörmomente beschert hat, vorstellen. Ohne lange um den heiĂen Brei zu reden ⊠das gute StĂŒck nennt sich âAngels of Sinâ und stammt aus der Feder von Depraved Entity.
Brutaler, hĂ€rter ⊠Scalpture. Diesen Leitsatz, den sich die fĂŒnf Bielefelder zum Lebensmotto gemacht haben, befolgen sie auch in ihrem neuen Album »Landkrieg«. Der von der Thematik sehr schwarz angehauchte Death Metal, den die Band hier prĂ€sentiert, ist mit allen Wassern gewaschen. Krieg, Unterwerfung und Zerstörung machen sich hier breit. Besonders melodisch waren die Jungs ja noch nie, das Ă€ndert sich auch hier nicht. Ganz darauf verzichten, muss man als Hörer jedoch nicht. Schwere Riffs prasseln nach einem, ein wenig in die Irre fĂŒhrenden Intro, auf einen nieder. Diese werden stellenweise mit technischen Finessen aufgelockert. Im GroĂen und Ganzen ist das Album aber sehr kraftvoll aufgebaut. Die Energie, welche die Titel an den Tag legen, ist der Wahnsinn. Zu keiner Zeit werden weder Instrumente noch Stimme geschont. Hier nach einem Aufbau zu suchen, wĂ€re vergebens. Deswegen finde ich den Namen des ersten Titels, der einem seichten Intro folgt, so passend ⊠»Into Catastrophe«. Treffender könnte man es nicht formulieren. Man merkt aber auch, dass das Album trotz all der Schlichtheit sehr aufwendig produziert und gemastert wurde. Hier von eintönigem Geschredere zu sprechen, wĂ€re aber vermessen. Jeder Titel hat seinen eigenen Charakter. Mir ist unter anderem der Titel »Den Mörka Nattens Lejo«, das so viel wie »Der Löwe der dunklen Nacht« bedeutet, im GedĂ€chtnis geblieben. Dieser besticht durch sein schnelles Tempo und abstrakten BasseinwĂŒrfen. Was auf dem Album auch zu erwĂ€hnen ist, ist die Gewalt, die SĂ€nger Thorsten in der Stimme trĂ€gt. Wer Scalpture schon einmal live erlebt hat, weiĂ wovon ich spreche.
Hier noch ein Album, das schon ewig auf meinem Schreibtisch liegt. Das soll jetzt nicht heiĂen, dass dies ein weniger wichtiges StĂŒck ist. Nein, es bedeutet, dass ich die Zeit, die das Album verdient hat, leider bisher nicht aufbringen konnte. Also will ich dir das geile Teil auch nicht mehr verheimlichen. Es geht um âVictims of Insanityâ von âInner Enemyâ aus Osttirol. Die Band gibt es laut Metal Archives bereits seit 2014. Warum es verdammt nochmal 10 Jahre gedauert hat, bis die Jungs ihr DebĂŒt herausgebracht haben, kann ich dir gar nicht sagen. Sicher ist aber, dass sich das Warten gelohnt hat. Guter alter Heavy Metal, der mich durch die spezielle Stimmfarbe des SĂ€ngers gefesselt hat. Ich bin immer auf der Suche nach dem Besonderen und das habe ich hier in diesem Album definitiv entdeckt. Wer jetzt hier den typischen Party Heavy Metal sucht, wird nicht finden, was er sucht. Aber das Album hat sehr sehr viele Luftgitarren â und Headbangmomente. Jedoch ist Victims of Insanity etwas fĂŒr den anspruchsvollen Zuhörer.
Wie du mit Sicherheit schon mitbekommen hast, bin ich immer auf der Suche nach nicht AlltĂ€glichem. Das habe ich dieses Mal bei âDrudâ aus Baden-WĂŒrttemberg gefunden. Eine Band, die 2021 aus der Auflösung von âTotengeflĂŒsterâ entstanden ist. Nach fĂŒnf erschienenen Singles ist ihr Album âOmegaâ herausgekommen. Das wollte ich mir auf keinen Fall entgehen lassen und es dir natĂŒrlich auch nicht vorenthalten. Die Thematik bei der Erscheinung ist genauso wie der Sound ⊠schwere Kost. Sozialkritisch verpackte Themen wie Depression, Melancholie und der allgegenwĂ€rtige Hass bieten die 5 Metaller in einer eher untypischen Black Metal Manier dar, könnte man auf den ersten Blick sagen. Nun ist es ja so, dass solche Post-Black Metal Bands gerade wie Unkraut aus dem Boden schieĂen. Und doch habe ich mich entschieden, ĂŒber dieses Album ein Review zu schreiben. Was mich daran so fasziniert hat, ist die untypisch kraftvolle HĂ€rte. Genauso hat mich die Bandbreite des Gesangs abgeholt. Tiefe Growls bis hin zu diesem Screaming, das mich etwas an einen jungen Dany Filth erinnert. Technisch ausgefuchste Gitarrensolos lockern das dichte, von einigen Rhythmuswechseln durchwachsene Geschredere zwischendurch auf. Aber auch die sanften Töne kommen mit âAnother Day in Paradiseâ nicht zu kurz. Hier ein Chapeau an den SĂ€nger fĂŒr seine Inszenierung der Verzweiflung in diesem Titel. Emotionen mit der Stimme so eindeutig darzustellen, bereichert aber generell das ganze Album. Beim Songwriting wurde aber auch auf viele technisch anspruchsvollere EinwĂŒrfe geachtet. Zu bemĂ€ngeln gibt es hier nichts. Das Album ist von Anfang bis Ende ein Hörerlebnis, das man jederzeit genieĂen kann. Vrana, Teufelskald, Nihilis, Lupi und Stormblast haben hier ein homogenes StĂŒck metallische Zeitgeschichte geschaffen.
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