Trencher - MMXXIV
Der Zufall hat mir wieder mal ein geniales Werk der österreichischen Metal Zeitgeschichte zugespielt.
Du willst wissen, wo das Herz des Undergrounds wirklich schlägt und welche Bands deine Unterstützung verdienen?
Dann mach es dir bequem in der Bärenhöhle. Hier geht es nicht um knallharte Verrisse, sondern um unsere gemeinsame Leidenschaft. Metalbaer ist mein Herzensprojekt für alle, die den ehrlichen, handgemachten Sound genauso lieben wie ich.
🔥 Was dich hier erwartet:
Verborgene Schätze aus Metal, Hardcore & Co.
Ehrliche Worte von Fan zu Fan – direkt und unverfälscht.
Reviews mit Herzblut statt technischem Fachgesimpel.
Sound und Spirit.
💀 Egal ob Debüt oder Legende:
Hier zählt nur das Gefühl. Wenn ein Album mich packt, teile ich es mit dir. Wenn nicht? Dann bleibe ich trotzdem ehrlich.
👇🏻 Scroll runter. Vielleicht wartet hier schon deine neue Lieblingsband.
16.03.2026 18:00
Der Zufall hat mir wieder mal ein geniales Werk der österreichischen Metal Zeitgeschichte zugespielt.
25.02.2026 18:00
Es ist immer ein besonderer Moment, wenn aus den Tiefen der heimischen Szene etwas emporsteigt, das internationales Kaliber hat. Ruin Rising, das 2023 gegründete Kraftpaket aus der Achse Vorarlberg und Tirol, liefert mit seinem am 6. Dezember 2024 veröffentlichten Debütalbum Kingdom of Misery genau diesen Moment. Vergiss das Prädikat "Vielversprechend für eine neue Band" ... das hier ist bereits angekommen.
18.02.2026 18:00
Man muss diesen Haufen einfach lieben. Du guckst dir das Blood Meadow Cover an mit Sense, Grab und der düsteren Romantik einer Bergbeerdigung und erwartest schwere Kost über den Sinn des Lebens. Und dann drückst du Play und der erste Songtitel, der dir ins Gesicht springt, ist Salami Death Face oder Dickin Cider.
11.02.2026 18:00
Ehrlich gesagt war ich skeptisch, denn bevor ich mich an das neue Material gewagt habe, lief bei mir noch einmal die Vorgänger EP Chapter One durch die Kopfhörer. Mein Eindruck damals wie heute war solide, aber nicht wirklich bahnbrechend, da es guter Metal war, dem aber noch das gewisse Etwas fehlte. Ich erwartete also mehr vom Gleichen, doch was dann aus den Boxen kam, hat mich fast vom Stuhl gehauen, denn die Steigerung auf We Are The End ist so massiv, dass ich gar nicht anders konnte, als dieses Review zu schreiben. Zwischen Chapter One und dem neuen Album liegen Welten, denn wo die EP noch etwas unentschlossen wirkte, präsentieren sich Unholy Minority jetzt als absolut geschlossene Einheit mit einer erschreckenden Durchschlagskraft. Die Band aus Fulda hat ihren Sound nicht nur verfeinert, sondern komplett neu definiert, indem wir uns musikalisch in einem aggressiven Bermudadreieck aus Groove Metal, Melodic Death und Thrash Metal bewegen. Die Riffs sind technischer, die Melodien zwingender und die Rhythmusfraktion drückt mit einer Präzision, die ich der Band nach dem ersten Hören der EP ehrlich gesagt nicht zugetraut hätte. Der Titeltrack We Are The End macht sofort klar, wohin die Reise geht, denn er ist düster, hoffnungslos und doch voller Energie, wobei Frontmann Maxx hier die Leistung seines Lebens abliefert. Seine Vocals haben an Tiefe und Varianz gewonnen, was den Songs eine emotionale Dringlichkeit verleiht, die auf dem Vorgängerwerk noch fehlte. Besonders beeindruckend ist die Produktion, da nichts mehr nach Proberaum oder Demo klingt, sondern der Sound fett, modern und absolut konkurrenzfähig ist, wobei die Gitarren mit einer herrlichen Klarheit sägen, ohne dabei steril zu wirken, und das Schlagzeug die Songs gnadenlos nach vorne peitscht.
04.02.2026 18:00
Wer aktuell Bock auf richtig harte Mucke aus Österreich hat, kommt an Silius einfach nicht vorbei. Die Jungs aus Tirol haben im Sommer 2025 ihr neues Album „Beneath the Flesh“ rausgehauen und das Teil hat echt ordentlich Wumms. Man hört ja viel Gutes darüber und das vollkommen zu Recht, denn schon das Cover macht klar, dass es hier keine Gefangenen gibt. Beim ersten Durchhören stellt sich direkt dieses breite Grinsen ein, wenn der Sound einfach passt und man merkt, wie viel Herzblut da drinsteckt. Es ist vor allem dieser herrlich kantige, treibende Rhythmus, der die Platte so besonders macht und dich sofort packt. Das Album funktioniert super, wenn man es einfach nebenbei laufen lässt, entfaltet aber seine ganze Wucht erst so richtig, wenn man sich Zeit nimmt und genauer hinhört.
19.01.2026 19:05
18.01.2026 17:52
18.01.2026 17:44
18.01.2026 17:34
Kennt ihr das? Manchmal findet man ein Album, das nicht einfach nur Musik ist, sondern sich irgendwann wie ein fester Teil vom eigenen Leben anfühlt. Bei mir ist das „An Exercise In Balance“ von FELS. Der Name der Band passt da eigentlich perfekt, denn für mich ist die Scheibe zu einem echten Fels in der Brandung geworden.
18.01.2026 17:27
Perfekt mit dem Wintereinbruch ist auch dieses gute Stück bei mir ins Haus geschneit. Ich spreche von "Eine düstre Winternacht" von "Winter's Breath", das passenderweise am 6. Dezember 2025 veröffentlicht wurde und damit den idealen Soundtrack für die dunklen Stunden liefert. Hinter dem Projektnamen verbirgt sich der Wiener Musiker BL, der hier als Ein-Mann-Armee ca. 50 Minuten feinsten Atmospheric Black Metal abliefert, wobei ich es beeindruckend finde, wie er es schafft, eine so dichte Atmosphäre zu kreieren, die einen sofort in ihren Bann zieht.
18.01.2026 17:21
11.01.2026 16:21
Mit „Sinners“ hauen Snuff Out aus Oberösterreich ein Debüt raus, das sich wirklich sehen lassen kann. Thomas und Michael haben das komplette Album in Eigenregie im heimischen Wohnzimmer aufgenommen und genau diese handgemachte Attitüde macht die Scheibe zu einem echten Banger. Stilistisch bekommt ihr hier melodischen Death Metal mit ordentlich Druck und einer guten Portion Atmosphäre serviert. Trotz der Liebe zum Detail in jedem Titel stechen für mich zwei besonders heraus. „Poisoning The Well“ geht mit seinen wuchtigen Riffs und emotionalen Vocals richtig unter die Haut und „All Things Die“ zeigt, wie gut die Band aggressive Parts mit melodischen Momenten verwebt. Der Sound ist hart sowie emotional, ohne dabei überproduziert zu wirken. Man merkt einfach, dass hier echtes Herzblut drinsteckt.
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