Metalbaer Supports!

Keine Gefälligkeiten. Kein Weichspüler.

Du willst wissen, wo das Herz des Undergrounds wirklich schlägt und welche Bands deine Unterstützung verdienen?

Dann mach es dir bequem in der Bärenhöhle. Hier geht es nicht um knallharte Verrisse, sondern um unsere gemeinsame Leidenschaft. Metalbaer ist mein Herzensprojekt für alle, die den ehrlichen, handgemachten Sound genauso lieben wie ich.

🔥 Was dich hier erwartet:

Verborgene Schätze aus Metal, Hardcore & Co.

Ehrliche Worte von Fan zu Fan – direkt und unverfälscht.

Reviews mit Herzblut statt technischem Fachgesimpel.

Sound und Spirit.

💀 Egal ob Debüt oder Legende:

Hier zählt nur das Gefühl. Wenn ein Album mich packt, teile ich es mit dir. Wenn nicht? Dann bleibe ich trotzdem ehrlich.

👇🏻 Scroll runter. Vielleicht wartet hier schon deine neue Lieblingsband.

Unholy Minority - We are the end

Ehrlich gesagt war ich skeptisch, denn bevor ich mich an das neue Material gewagt habe, lief bei mir noch einmal die Vorgänger EP Chapter One durch die Kopfhörer. Mein Eindruck damals wie heute war solide, aber nicht wirklich bahnbrechend, da es guter Metal war, dem aber noch das gewisse Etwas fehlte. Ich erwartete also mehr vom Gleichen, doch was dann aus den Boxen kam, hat mich fast vom Stuhl gehauen, denn die Steigerung auf We Are The End ist so massiv, dass ich gar nicht anders konnte, als dieses Review zu schreiben. Zwischen Chapter One und dem neuen Album liegen Welten, denn wo die EP noch etwas unentschlossen wirkte, präsentieren sich Unholy Minority jetzt als absolut geschlossene Einheit mit einer erschreckenden Durchschlagskraft. Die Band aus Fulda hat ihren Sound nicht nur verfeinert, sondern komplett neu definiert, indem wir uns musikalisch in einem aggressiven Bermudadreieck aus Groove Metal, Melodic Death und Thrash Metal bewegen. Die Riffs sind technischer, die Melodien zwingender und die Rhythmusfraktion drückt mit einer Präzision, die ich der Band nach dem ersten Hören der EP ehrlich gesagt nicht zugetraut hätte. Der Titeltrack We Are The End macht sofort klar, wohin die Reise geht, denn er ist düster, hoffnungslos und doch voller Energie, wobei Frontmann Maxx hier die Leistung seines Lebens abliefert. Seine Vocals haben an Tiefe und Varianz gewonnen, was den Songs eine emotionale Dringlichkeit verleiht, die auf dem Vorgängerwerk noch fehlte. Besonders beeindruckend ist die Produktion, da nichts mehr nach Proberaum oder Demo klingt, sondern der Sound fett, modern und absolut konkurrenzfähig ist, wobei die Gitarren mit einer herrlichen Klarheit sägen, ohne dabei steril zu wirken, und das Schlagzeug die Songs gnadenlos nach vorne peitscht.

Weiterlesen »

Silius - Beneath the Flesh

Wer aktuell Bock auf richtig harte Mucke aus Österreich hat, kommt an Silius einfach nicht vorbei. Die Jungs aus Tirol haben im Sommer 2025 ihr neues Album „Beneath the Flesh“ rausgehauen und das Teil hat echt ordentlich Wumms. Man hört ja viel Gutes darüber und das vollkommen zu Recht, denn schon das Cover macht klar, dass es hier keine Gefangenen gibt. Beim ersten Durchhören stellt sich direkt dieses breite Grinsen ein, wenn der Sound einfach passt und man merkt, wie viel Herzblut da drinsteckt. Es ist vor allem dieser herrlich kantige, treibende Rhythmus, der die Platte so besonders macht und dich sofort packt. Das Album funktioniert super, wenn man es einfach nebenbei laufen lässt, entfaltet aber seine ganze Wucht erst so richtig, wenn man sich Zeit nimmt und genauer hinhört.

Weiterlesen »

Fels - An Exercise In Balance

Kennt ihr das? Manchmal findet man ein Album, das nicht einfach nur Musik ist, sondern sich irgendwann wie ein fester Teil vom eigenen Leben anfühlt. Bei mir ist das „An Exercise In Balance“ von FELS. Der Name der Band passt da eigentlich perfekt, denn für mich ist die Scheibe zu einem echten Fels in der Brandung geworden.

Weiterlesen »

Winter's Breath - Eine düstre Winternacht

Perfekt mit dem Wintereinbruch ist auch dieses gute Stück bei mir ins Haus geschneit. Ich spreche von "Eine düstre Winternacht" von "Winter's Breath", das passenderweise am 6. Dezember 2025 veröffentlicht wurde und damit den idealen Soundtrack für die dunklen Stunden liefert. Hinter dem Projektnamen verbirgt sich der Wiener Musiker BL, der hier als Ein-Mann-Armee ca. 50 Minuten feinsten Atmospheric Black Metal abliefert, wobei ich es beeindruckend finde, wie er es schafft, eine so dichte Atmosphäre zu kreieren, die einen sofort in ihren Bann zieht.

Weiterlesen »

Snuff out - Sinners

Mit „Sinners“ hauen Snuff Out aus Oberösterreich ein Debüt raus, das sich wirklich sehen lassen kann. Thomas und Michael haben das komplette Album in Eigenregie im heimischen Wohnzimmer aufgenommen und genau diese handgemachte Attitüde macht die Scheibe zu einem echten Banger. Stilistisch bekommt ihr hier melodischen Death Metal mit ordentlich Druck und einer guten Portion Atmosphäre serviert. Trotz der Liebe zum Detail in jedem Titel stechen für mich zwei besonders heraus. „Poisoning The Well“ geht mit seinen wuchtigen Riffs und emotionalen Vocals richtig unter die Haut und „All Things Die“ zeigt, wie gut die Band aggressive Parts mit melodischen Momenten verwebt. Der Sound ist hart sowie emotional, ohne dabei überproduziert zu wirken. Man merkt einfach, dass hier echtes Herzblut drinsteckt.

Weiterlesen »

Depraved Entity - Angels of Sin

Heute möchte ich dir ein Album, das schon lange ein Zuhause in meinem CD-Regal und mir seit Längerem einige geniale Zuhörmomente beschert hat, vorstellen. Ohne lange um den heißen Brei zu reden … das gute Stück nennt sich “Angels of Sin” und stammt aus der Feder von Depraved Entity.

Weiterlesen »

Scalpture - Landkrieg

Brutaler, härter … Scalpture. Diesen Leitsatz, den sich die fünf Bielefelder zum Lebensmotto gemacht haben, befolgen sie auch in ihrem neuen Album »Landkrieg«. Der von der Thematik sehr schwarz angehauchte Death Metal, den die Band hier präsentiert, ist mit allen Wassern gewaschen. Krieg, Unterwerfung und Zerstörung machen sich hier breit. Besonders melodisch waren die Jungs ja noch nie, das ändert sich auch hier nicht. Ganz darauf verzichten, muss man als Hörer jedoch nicht. Schwere Riffs prasseln nach einem, ein wenig in die Irre führenden Intro, auf einen nieder. Diese werden stellenweise mit technischen Finessen aufgelockert. Im Großen und Ganzen ist das Album aber sehr kraftvoll aufgebaut. Die Energie, welche die Titel an den Tag legen, ist der Wahnsinn. Zu keiner Zeit werden weder Instrumente noch Stimme geschont. Hier nach einem Aufbau zu suchen, wäre vergebens. Deswegen finde ich den Namen des ersten Titels, der einem seichten Intro folgt, so passend … »Into Catastrophe«. Treffender könnte man es nicht formulieren. Man merkt aber auch, dass das Album trotz all der Schlichtheit sehr aufwendig produziert und gemastert wurde. Hier von eintönigem Geschredere zu sprechen, wäre aber vermessen. Jeder Titel hat seinen eigenen Charakter. Mir ist unter anderem der Titel »Den Mörka Nattens Lejo«, das so viel wie »Der Löwe der dunklen Nacht« bedeutet, im Gedächtnis geblieben. Dieser besticht durch sein schnelles Tempo und abstrakten Basseinwürfen. Was auf dem Album auch zu erwähnen ist, ist die Gewalt, die Sänger Thorsten in der Stimme trägt. Wer Scalpture schon einmal live erlebt hat, weiß wovon ich spreche.

Weiterlesen »

Inner Enemy - Victims of Insanity

Hier noch ein Album, das schon ewig auf meinem Schreibtisch liegt. Das soll jetzt nicht heißen, dass dies ein weniger wichtiges Stück ist. Nein, es bedeutet, dass ich die Zeit, die das Album verdient hat, leider bisher nicht aufbringen konnte. Also will ich dir das geile Teil auch nicht mehr verheimlichen. Es geht um „Victims of Insanity“ von „Inner Enemy“ aus Osttirol. Die Band gibt es laut Metal Archives bereits seit 2014. Warum es verdammt nochmal 10 Jahre gedauert hat, bis die Jungs ihr Debüt herausgebracht haben, kann ich dir gar nicht sagen. Sicher ist aber, dass sich das Warten gelohnt hat. Guter alter Heavy Metal, der mich durch die spezielle Stimmfarbe des Sängers gefesselt hat. Ich bin immer auf der Suche nach dem Besonderen und das habe ich hier in diesem Album definitiv entdeckt. Wer jetzt hier den typischen Party Heavy Metal sucht, wird nicht finden, was er sucht. Aber das Album hat sehr sehr viele Luftgitarren – und Headbangmomente. Jedoch ist Victims of Insanity etwas für den anspruchsvollen Zuhörer.

Weiterlesen »