Metalbaer Supports!

Keine Gefälligkeiten. Kein Weichspüler.

Du willst wissen, wo das Herz des Undergrounds wirklich schlägt und welche Bands deine Unterstützung verdienen?

Dann mach es dir bequem in der Bärenhöhle. Hier geht es nicht um knallharte Verrisse, sondern um unsere gemeinsame Leidenschaft. Metalbaer ist mein Herzensprojekt für alle, die den ehrlichen, handgemachten Sound genauso lieben wie ich.

🔥 Was dich hier erwartet:

Verborgene Schätze aus Metal, Hardcore & Co.

Ehrliche Worte von Fan zu Fan – direkt und unverfälscht.

Reviews mit Herzblut statt technischem Fachgesimpel.

Sound und Spirit.

💀 Egal ob Debüt oder Legende:

Hier zählt nur das Gefühl. Wenn ein Album mich packt, teile ich es mit dir. Wenn nicht? Dann bleibe ich trotzdem ehrlich.

👇🏻 Scroll runter. Vielleicht wartet hier schon deine neue Lieblingsband.

Fels - An Exercise In Balance

Kennt ihr das? Manchmal findet man ein Album, das nicht einfach nur Musik ist, sondern sich irgendwann wie ein fester Teil vom eigenen Leben anfühlt. Bei mir ist das „An Exercise In Balance“ von FELS. Der Name der Band passt da eigentlich perfekt, denn für mich ist die Scheibe zu einem echten Fels in der Brandung geworden.

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Winter's Breath - Eine düstre Winternacht

Perfekt mit dem Wintereinbruch ist auch dieses gute Stück bei mir ins Haus geschneit. Ich spreche von "Eine düstre Winternacht" von "Winter's Breath", das passenderweise am 6. Dezember 2025 veröffentlicht wurde und damit den idealen Soundtrack für die dunklen Stunden liefert. Hinter dem Projektnamen verbirgt sich der Wiener Musiker BL, der hier als Ein-Mann-Armee ca. 50 Minuten feinsten Atmospheric Black Metal abliefert, wobei ich es beeindruckend finde, wie er es schafft, eine so dichte Atmosphäre zu kreieren, die einen sofort in ihren Bann zieht.

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Snuff out - Sinners

Mit „Sinners“ hauen Snuff Out aus Oberösterreich ein Debüt raus, das sich wirklich sehen lassen kann. Thomas und Michael haben das komplette Album in Eigenregie im heimischen Wohnzimmer aufgenommen und genau diese handgemachte Attitüde macht die Scheibe zu einem echten Banger. Stilistisch bekommt ihr hier melodischen Death Metal mit ordentlich Druck und einer guten Portion Atmosphäre serviert. Trotz der Liebe zum Detail in jedem Titel stechen für mich zwei besonders heraus. „Poisoning The Well“ geht mit seinen wuchtigen Riffs und emotionalen Vocals richtig unter die Haut und „All Things Die“ zeigt, wie gut die Band aggressive Parts mit melodischen Momenten verwebt. Der Sound ist hart sowie emotional, ohne dabei überproduziert zu wirken. Man merkt einfach, dass hier echtes Herzblut drinsteckt.

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Silius - Beneath the Flesh

Wer sich aktuell mit harter Musik aus Österreich beschäftigt, kommt an Silius nicht vorbei. Die Tiroler haben im Sommer ihr neues Album „Beneath the Flesh“ veröffentlicht und das Teil hat ordentlich Kraft. Man hört viel Gutes darüber und das absolut zu Recht. Schon das Cover macht klar, dass es hier ordentlich zur Sache geht. Beim ersten Durchhören stellt sich sofort dieses gute Gefühl ein, wenn die Musik einfach passt. Da steckt spürbar viel Arbeit und Leidenschaft drin.

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Depraved Entity - Angels of Sin

Heute möchte ich dir ein Album, das schon lange ein Zuhause in meinem CD-Regal und mir seit Längerem einige geniale Zuhörmomente beschert hat, vorstellen. Ohne lange um den heißen Brei zu reden … das gute Stück nennt sich “Angels of Sin” und stammt aus der Feder von Depraved Entity.

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Scalpture - Landkrieg

Brutaler, härter … Scalpture. Diesen Leitsatz, den sich die fünf Bielefelder zum Lebensmotto gemacht haben, befolgen sie auch in ihrem neuen Album »Landkrieg«. Der von der Thematik sehr schwarz angehauchte Death Metal, den die Band hier präsentiert, ist mit allen Wassern gewaschen. Krieg, Unterwerfung und Zerstörung machen sich hier breit. Besonders melodisch waren die Jungs ja noch nie, das ändert sich auch hier nicht. Ganz darauf verzichten, muss man als Hörer jedoch nicht. Schwere Riffs prasseln nach einem, ein wenig in die Irre führenden Intro, auf einen nieder. Diese werden stellenweise mit technischen Finessen aufgelockert. Im Großen und Ganzen ist das Album aber sehr kraftvoll aufgebaut. Die Energie, welche die Titel an den Tag legen, ist der Wahnsinn. Zu keiner Zeit werden weder Instrumente noch Stimme geschont. Hier nach einem Aufbau zu suchen, wäre vergebens. Deswegen finde ich den Namen des ersten Titels, der einem seichten Intro folgt, so passend … »Into Catastrophe«. Treffender könnte man es nicht formulieren. Man merkt aber auch, dass das Album trotz all der Schlichtheit sehr aufwendig produziert und gemastert wurde. Hier von eintönigem Geschredere zu sprechen, wäre aber vermessen. Jeder Titel hat seinen eigenen Charakter. Mir ist unter anderem der Titel »Den Mörka Nattens Lejo«, das so viel wie »Der Löwe der dunklen Nacht« bedeutet, im Gedächtnis geblieben. Dieser besticht durch sein schnelles Tempo und abstrakten Basseinwürfen. Was auf dem Album auch zu erwähnen ist, ist die Gewalt, die Sänger Thorsten in der Stimme trägt. Wer Scalpture schon einmal live erlebt hat, weiß wovon ich spreche.

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Inner Enemy - Victims of Insanity

Hier noch ein Album, das schon ewig auf meinem Schreibtisch liegt. Das soll jetzt nicht heißen, dass dies ein weniger wichtiges Stück ist. Nein, es bedeutet, dass ich die Zeit, die das Album verdient hat, leider bisher nicht aufbringen konnte. Also will ich dir das geile Teil auch nicht mehr verheimlichen. Es geht um „Victims of Insanity“ von „Inner Enemy“ aus Osttirol. Die Band gibt es laut Metal Archives bereits seit 2014. Warum es verdammt nochmal 10 Jahre gedauert hat, bis die Jungs ihr Debüt herausgebracht haben, kann ich dir gar nicht sagen. Sicher ist aber, dass sich das Warten gelohnt hat. Guter alter Heavy Metal, der mich durch die spezielle Stimmfarbe des Sängers gefesselt hat. Ich bin immer auf der Suche nach dem Besonderen und das habe ich hier in diesem Album definitiv entdeckt. Wer jetzt hier den typischen Party Heavy Metal sucht, wird nicht finden, was er sucht. Aber das Album hat sehr sehr viele Luftgitarren – und Headbangmomente. Jedoch ist Victims of Insanity etwas für den anspruchsvollen Zuhörer.

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Drud - Omega

Wie du mit Sicherheit schon mitbekommen hast, bin ich immer auf der Suche nach nicht Alltäglichem. Das habe ich dieses Mal bei “Drud“ aus Baden-Württemberg gefunden. Eine Band, die 2021 aus der Auflösung von “Totengeflüster” entstanden ist. Nach fünf erschienenen Singles ist ihr Album “Omega“ herausgekommen. Das wollte ich mir auf keinen Fall entgehen lassen und es dir natürlich auch nicht vorenthalten. Die Thematik bei der Erscheinung ist genauso wie der Sound … schwere Kost. Sozialkritisch verpackte Themen wie Depression, Melancholie und der allgegenwärtige Hass bieten die 5 Metaller in einer eher untypischen Black Metal Manier dar, könnte man auf den ersten Blick sagen. Nun ist es ja so, dass solche Post-Black Metal Bands gerade wie Unkraut aus dem Boden schießen. Und doch habe ich mich entschieden, über dieses Album ein Review zu schreiben. Was mich daran so fasziniert hat, ist die untypisch kraftvolle Härte. Genauso hat mich die Bandbreite des Gesangs abgeholt. Tiefe Growls bis hin zu diesem Screaming, das mich etwas an einen jungen Dany Filth erinnert. Technisch ausgefuchste Gitarrensolos lockern das dichte, von einigen Rhythmuswechseln durchwachsene Geschredere zwischendurch auf. Aber auch die sanften Töne kommen mit “Another Day in Paradise” nicht zu kurz. Hier ein Chapeau an den Sänger für seine Inszenierung der Verzweiflung in diesem Titel. Emotionen mit der Stimme so eindeutig darzustellen, bereichert aber generell das ganze Album. Beim Songwriting wurde aber auch auf viele technisch anspruchsvollere Einwürfe geachtet. Zu bemängeln gibt es hier nichts. Das Album ist von Anfang bis Ende ein Hörerlebnis, das man jederzeit genießen kann. Vrana, Teufelskald, Nihilis, Lupi und Stormblast haben hier ein homogenes Stück metallische Zeitgeschichte geschaffen.

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