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Metalbaer Supports!

Keine Gefälligkeiten. Kein Weichspüler.

Du willst wissen, wo das Herz des Undergrounds wirklich schlägt und welche Bands deine Unterstützung verdienen?

Dann mach es dir bequem in der Bärenhöhle. Hier geht es nicht um knallharte Verrisse, sondern um unsere gemeinsame Leidenschaft. Metalbaer ist mein Herzensprojekt für alle, die den ehrlichen, handgemachten Sound genauso lieben wie ich.

🔥 Was dich hier erwartet:

Verborgene Schätze aus Metal, Hardcore & Co.

Ehrliche Worte von Fan zu Fan – direkt und unverfälscht.

Reviews mit Herzblut statt technischem Fachgesimpel.

Sound und Spirit.

💀 Egal ob Debüt oder Legende:

Hier zählt nur das Gefühl. Wenn ein Album mich packt, teile ich es mit dir. Wenn nicht? Dann bleibe ich trotzdem ehrlich.

👇🏻 Scroll runter. Vielleicht wartet hier schon deine neue Lieblingsband.

Entgeist - Welk

Wenn Musik zum Spiegelbild menschlicher Abgründe wird: Seit ihrer Gründung im Jahr 2013 im baden-württembergischen Künzelsau/Öhringen walzen Entgeist durch die deutsche Underground-Landschaft und fusionieren die rohe Brutalität des Death Metal mit der eisigen Melancholie des Black Metal. Bereits bei unserem früheren Interview mit der Band wurde deutlich, dass hinter ihrem Schaffen eine tiefgründige, kompromisslose Vision steckt – und dass einen hier kein stumpfes Geknüppel erwartet. Als komplett eigenständiger Independent-Act ohne Label im Rücken beweisen sie mit ihrem neuen Werk eindrucksvoll, dass sich über ein Jahrzehnt im Untergrund auszahlt: Ihr neuer Longplayer ist eine vertonte Katharsis, die sich intensiv mit den dunkelsten Facetten der menschlichen Psyche wie Selbsthass, Depression, Suizid und Antihumanismus auseinandersetzt – ein echtes Manifest der Finsternis, das ihren Status als Geheimtipp im extremen Metal-Sektor untermauert.

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Fast Love - How The Devil Made Us

Als ich gehört habe, dass Fast Love ihre erste EP How The Devil Made Us herausbringen, hätte ich mir nicht gedacht, dass sie so düster und schwarz wird. Die aus Vorarlberg stammende Band baut auf ein klares musikalisches Fundament auf: Das Trio vereint unverkennbare Einflüsse aus Rock und Metal der siebziger bis neunziger Jahre. Die musikalischen Positionen sind dabei stark besetzt mit Sven Decker an der Gitarre und am Mikrofon, Markus Kerberus am Bass sowie Gav Tinkler am Schlagzeug.

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Ruin Rising - Kingdom of Misery

​Es ist immer ein besonderer Moment, wenn aus den Tiefen der heimischen Szene etwas emporsteigt, das internationales Kaliber hat. Ruin Rising, das 2023 gegründete Kraftpaket aus der Achse Vorarlberg und Tirol, liefert mit seinem am 6. Dezember 2024 veröffentlichten Debütalbum Kingdom of Misery genau diesen Moment. Vergiss das Prädikat "Vielversprechend für eine neue Band" ... das hier ist bereits angekommen.

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Blood Meadow - Rats get fat while brave men die

Man muss diesen Haufen einfach lieben. Du guckst dir das Blood Meadow Cover an mit Sense, Grab und der düsteren Romantik einer Bergbeerdigung und erwartest schwere Kost über den Sinn des Lebens. Und dann drückst du Play und der erste Songtitel, der dir ins Gesicht springt, ist Salami Death Face oder Dickin Cider.

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Unholy Minority - We are the end

Ehrlich gesagt war ich skeptisch, denn bevor ich mich an das neue Material gewagt habe, lief bei mir noch einmal die Vorgänger EP Chapter One durch die Kopfhörer. Mein Eindruck damals wie heute war solide, aber nicht wirklich bahnbrechend, da es guter Metal war, dem aber noch das gewisse Etwas fehlte. Ich erwartete also mehr vom Gleichen, doch was dann aus den Boxen kam, hat mich fast vom Stuhl gehauen, denn die Steigerung auf We Are The End ist so massiv, dass ich gar nicht anders konnte, als dieses Review zu schreiben. Zwischen Chapter One und dem neuen Album liegen Welten, denn wo die EP noch etwas unentschlossen wirkte, präsentieren sich Unholy Minority jetzt als absolut geschlossene Einheit mit einer erschreckenden Durchschlagskraft. Die Band aus Fulda hat ihren Sound nicht nur verfeinert, sondern komplett neu definiert, indem wir uns musikalisch in einem aggressiven Bermudadreieck aus Groove Metal, Melodic Death und Thrash Metal bewegen. Die Riffs sind technischer, die Melodien zwingender und die Rhythmusfraktion drückt mit einer Präzision, die ich der Band nach dem ersten Hören der EP ehrlich gesagt nicht zugetraut hätte. Der Titeltrack We Are The End macht sofort klar, wohin die Reise geht, denn er ist düster, hoffnungslos und doch voller Energie, wobei Frontmann Maxx hier die Leistung seines Lebens abliefert. Seine Vocals haben an Tiefe und Varianz gewonnen, was den Songs eine emotionale Dringlichkeit verleiht, die auf dem Vorgängerwerk noch fehlte. Besonders beeindruckend ist die Produktion, da nichts mehr nach Proberaum oder Demo klingt, sondern der Sound fett, modern und absolut konkurrenzfähig ist, wobei die Gitarren mit einer herrlichen Klarheit sägen, ohne dabei steril zu wirken, und das Schlagzeug die Songs gnadenlos nach vorne peitscht.

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Silius - Beneath the Flesh

Wer aktuell Bock auf richtig harte Mucke aus Österreich hat, kommt an Silius einfach nicht vorbei. Die Jungs aus Tirol haben im Sommer 2025 ihr neues Album „Beneath the Flesh“ rausgehauen und das Teil hat echt ordentlich Wumms. Man hört ja viel Gutes darüber und das vollkommen zu Recht, denn schon das Cover macht klar, dass es hier keine Gefangenen gibt. Beim ersten Durchhören stellt sich direkt dieses breite Grinsen ein, wenn der Sound einfach passt und man merkt, wie viel Herzblut da drinsteckt. Es ist vor allem dieser herrlich kantige, treibende Rhythmus, der die Platte so besonders macht und dich sofort packt. Das Album funktioniert super, wenn man es einfach nebenbei laufen lässt, entfaltet aber seine ganze Wucht erst so richtig, wenn man sich Zeit nimmt und genauer hinhört.

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Fels - An Exercise In Balance

Kennt ihr das? Manchmal findet man ein Album, das nicht einfach nur Musik ist, sondern sich irgendwann wie ein fester Teil vom eigenen Leben anfühlt. Bei mir ist das „An Exercise In Balance“ von FELS. Der Name der Band passt da eigentlich perfekt, denn für mich ist die Scheibe zu einem echten Fels in der Brandung geworden.

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Winter's Breath - Eine düstre Winternacht

Perfekt mit dem Wintereinbruch ist auch dieses gute Stück bei mir ins Haus geschneit. Ich spreche von "Eine düstre Winternacht" von "Winter's Breath", das passenderweise am 6. Dezember 2025 veröffentlicht wurde und damit den idealen Soundtrack für die dunklen Stunden liefert. Hinter dem Projektnamen verbirgt sich der Wiener Musiker BL, der hier als Ein-Mann-Armee ca. 50 Minuten feinsten Atmospheric Black Metal abliefert, wobei ich es beeindruckend finde, wie er es schafft, eine so dichte Atmosphäre zu kreieren, die einen sofort in ihren Bann zieht.

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Snuff out - Sinners

Mit „Sinners“ hauen Snuff Out aus Oberösterreich ein Debüt raus, das sich wirklich sehen lassen kann. Thomas und Michael haben das komplette Album in Eigenregie im heimischen Wohnzimmer aufgenommen und genau diese handgemachte Attitüde macht die Scheibe zu einem echten Banger. Stilistisch bekommt ihr hier melodischen Death Metal mit ordentlich Druck und einer guten Portion Atmosphäre serviert. Trotz der Liebe zum Detail in jedem Titel stechen für mich zwei besonders heraus. „Poisoning The Well“ geht mit seinen wuchtigen Riffs und emotionalen Vocals richtig unter die Haut und „All Things Die“ zeigt, wie gut die Band aggressive Parts mit melodischen Momenten verwebt. Der Sound ist hart sowie emotional, ohne dabei überproduziert zu wirken. Man merkt einfach, dass hier echtes Herzblut drinsteckt.

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Depraved Entity - Angels of Sin

Heute möchte ich dir ein Album, das schon lange ein Zuhause in meinem CD-Regal und mir seit Längerem einige geniale Zuhörmomente beschert hat, vorstellen. Ohne lange um den heißen Brei zu reden … das gute Stück nennt sich “Angels of Sin” und stammt aus der Feder von Depraved Entity.

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Scalpture - Landkrieg

Brutaler, härter … Scalpture. Diesen Leitsatz, den sich die fünf Bielefelder zum Lebensmotto gemacht haben, befolgen sie auch in ihrem neuen Album »Landkrieg«. Der von der Thematik sehr schwarz angehauchte Death Metal, den die Band hier präsentiert, ist mit allen Wassern gewaschen. Krieg, Unterwerfung und Zerstörung machen sich hier breit. Besonders melodisch waren die Jungs ja noch nie, das ändert sich auch hier nicht. Ganz darauf verzichten, muss man als Hörer jedoch nicht. Schwere Riffs prasseln nach einem, ein wenig in die Irre führenden Intro, auf einen nieder. Diese werden stellenweise mit technischen Finessen aufgelockert. Im Großen und Ganzen ist das Album aber sehr kraftvoll aufgebaut. Die Energie, welche die Titel an den Tag legen, ist der Wahnsinn. Zu keiner Zeit werden weder Instrumente noch Stimme geschont. Hier nach einem Aufbau zu suchen, wäre vergebens. Deswegen finde ich den Namen des ersten Titels, der einem seichten Intro folgt, so passend … »Into Catastrophe«. Treffender könnte man es nicht formulieren. Man merkt aber auch, dass das Album trotz all der Schlichtheit sehr aufwendig produziert und gemastert wurde. Hier von eintönigem Geschredere zu sprechen, wäre aber vermessen. Jeder Titel hat seinen eigenen Charakter. Mir ist unter anderem der Titel »Den Mörka Nattens Lejo«, das so viel wie »Der Löwe der dunklen Nacht« bedeutet, im Gedächtnis geblieben. Dieser besticht durch sein schnelles Tempo und abstrakten Basseinwürfen. Was auf dem Album auch zu erwähnen ist, ist die Gewalt, die Sänger Thorsten in der Stimme trägt. Wer Scalpture schon einmal live erlebt hat, weiß wovon ich spreche.

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Inner Enemy - Victims of Insanity

Hier noch ein Album, das schon ewig auf meinem Schreibtisch liegt. Das soll jetzt nicht heißen, dass dies ein weniger wichtiges Stück ist. Nein, es bedeutet, dass ich die Zeit, die das Album verdient hat, leider bisher nicht aufbringen konnte. Also will ich dir das geile Teil auch nicht mehr verheimlichen. Es geht um „Victims of Insanity“ von „Inner Enemy“ aus Osttirol. Die Band gibt es laut Metal Archives bereits seit 2014. Warum es verdammt nochmal 10 Jahre gedauert hat, bis die Jungs ihr Debüt herausgebracht haben, kann ich dir gar nicht sagen. Sicher ist aber, dass sich das Warten gelohnt hat. Guter alter Heavy Metal, der mich durch die spezielle Stimmfarbe des Sängers gefesselt hat. Ich bin immer auf der Suche nach dem Besonderen und das habe ich hier in diesem Album definitiv entdeckt. Wer jetzt hier den typischen Party Heavy Metal sucht, wird nicht finden, was er sucht. Aber das Album hat sehr sehr viele Luftgitarren – und Headbangmomente. Jedoch ist Victims of Insanity etwas für den anspruchsvollen Zuhörer.

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Drud - Omega

Wie du mit Sicherheit schon mitbekommen hast, bin ich immer auf der Suche nach nicht Alltäglichem. Das habe ich dieses Mal bei “Drud“ aus Baden-Württemberg gefunden. Eine Band, die 2021 aus der Auflösung von “Totengeflüster” entstanden ist. Nach fünf erschienenen Singles ist ihr Album “Omega“ herausgekommen. Das wollte ich mir auf keinen Fall entgehen lassen und es dir natürlich auch nicht vorenthalten. Die Thematik bei der Erscheinung ist genauso wie der Sound … schwere Kost. Sozialkritisch verpackte Themen wie Depression, Melancholie und der allgegenwärtige Hass bieten die 5 Metaller in einer eher untypischen Black Metal Manier dar, könnte man auf den ersten Blick sagen. Nun ist es ja so, dass solche Post-Black Metal Bands gerade wie Unkraut aus dem Boden schießen. Und doch habe ich mich entschieden, über dieses Album ein Review zu schreiben. Was mich daran so fasziniert hat, ist die untypisch kraftvolle Härte. Genauso hat mich die Bandbreite des Gesangs abgeholt. Tiefe Growls bis hin zu diesem Screaming, das mich etwas an einen jungen Dany Filth erinnert. Technisch ausgefuchste Gitarrensolos lockern das dichte, von einigen Rhythmuswechseln durchwachsene Geschredere zwischendurch auf. Aber auch die sanften Töne kommen mit “Another Day in Paradise” nicht zu kurz. Hier ein Chapeau an den Sänger für seine Inszenierung der Verzweiflung in diesem Titel. Emotionen mit der Stimme so eindeutig darzustellen, bereichert aber generell das ganze Album. Beim Songwriting wurde aber auch auf viele technisch anspruchsvollere Einwürfe geachtet. Zu bemängeln gibt es hier nichts. Das Album ist von Anfang bis Ende ein Hörerlebnis, das man jederzeit genießen kann. Vrana, Teufelskald, Nihilis, Lupi und Stormblast haben hier ein homogenes Stück metallische Zeitgeschichte geschaffen.

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