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Steep Rush - Unten Schlachthaus oben Dezibel

Aus einem leeren Schlachthofdachboden haben sich Steep rush ein Metaldomizil geschaffen, das alles bietet, was das Herz begehrt. Man spürt bereits beim Eintreten die Magie, die hier passiert, und die Leidenschaft, die die Newcomer nun seit fast zwei Jahren in ihre Musik stecken.

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15 Jahre Wahnsinn: Im Gespräch mit Heavy Kevy von Insanity Alert

​Fünfzehn Jahre Moshpits, fünfzehn Jahre geballte Energie und unzählige abgerissene Bühnen! Die Innsbrucker Thrash Metal Institution Insanity Alert feiert 2026 ihr großes Jubiläum. Grund genug, Frontmann Heavy Kevy abzufangen und ihm ein paar brennende Fragen zu stellen. Im folgenden Interview sprechen wir über die wilden Anfänge, den ständigen Bedarf an Bastelstunden für Bühnenrequisiten, kulinarische Fast Food Träume und warum ein bestimmtes Mittelchen auf keiner Tour mehr fehlen darf.

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Tortureslave

Im nächsten Beitrag werden wir herausfinden, wie es ist, wenn man den Bandnamen nicht richtig recherchiert und ihn nur aus dem Logo vermutet. Etwas peinlich ist mir das ganze schon, aber wo gehobelt wird, fallen Späne. Apropos hobeln, so richtig gehobelt wird am 07.10. also diesen Samstag im alten Kino Landeck. Dort veranstalten YMP und das alte Kino nämlich ein Power bepacktes Metal Konzert. Eine der Bands die dort auftreten ist Tortureslave. Da ich von Haus aus neugierig bin, habe ich die Band im voraus schon mal angeschrieben und ihnen ein paar Fragen gestellt, was dabei herauskam? … lies doch selbst.

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Silius

Seit meinem letzten Gespräch mit Silius, hat sich einiges verändert. Zwei Mitglieder haben sich aus privaten Gründen aus der Band verabschiedet. Ich möchte Mottl und Ralf alles Gute wünschen und hoffe, dass sie bald wieder auf einer Bühne zu sehen sind. Das Erbe, dass die zwei neuen Mitglieder Manuel Zoller am Schlagzeug und Benji Wellna am Mike antreten ist kein leichtes. Dass sie dieser Herausforderung gewachsen sind, haben sie bei ihren zwei letzten Auftritten eindeutig bewiesen. Der frische Wind und die neuen Kräfte, welche die beiden mitbringen, ist einfach gigantisch und lässt meiner Meinung nach keinen Wunsch der eingesessenen Fangemeinde der Band offen. Ich habe den Jungs ein paar Fragen gestellt und das ist das, was dabei herauskam:

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Nuke

Nuke!!! Die Thrashmetalbombe aus’m Ländle. Ihre Druckwelle schlägt seit Jahren nun schon weit über den Arlbergtunnel hinaus. Angst, von dieser Welle erwischt zu werden? Warum auch? Einfach aufspringen, sich von ihr tragen lassen und Spaß dabei haben ist die Devise. Eingeschlagen hat die Bombe das erste Mal 2014 und ihre Auswirkungen sind heute noch zu spüren. Unzählige Feierwütige mit Genick starren, Katerbeschwerden und Entzugserscheinungen hat die Band im Laufe der Jahre hinter sich gelassen und jetzt greifen die 5 Thrasher am 16. 09. 23 auch in Landeck das Alte Kino an. Schuld daran ist, wie sollte es auch anders sein, wieder Mal der Rock Inn.

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RealLiez

Rock inn veranstaltet am 16. 09. 23 im alten Kino Mal wieder, ein im wahrsten Sinne des Wortes, bombastisches Konzert. Auf dem Halswirbelvernichtungsplan stehen Silius, Nuke und RealLiez. RealLiez??? Noch nie gehört … das hat mich neugierig gemacht, also fing ich an zu recherchieren. Im Internet gibt es aber leider noch (das werden wir hier mit Sicherheit ändern) so gar keine Informationen zu lesen. Da habe ich kurzerhand einfach die Band selbst gefragt.

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Burial

Burial auf Deutsch übersetzt Beerdigung, so nennen sich die 4 Italiener Leonardo Bellavista (Gitarre), Enrico Fagni (Gesang, Bass), Samuele Scalise (Schlagzeug) und Morgan Bernardini (Gitarre). Das Einzige, was die Deathdoom – Band zu Grabe trägt, ist schlechte Musik. Davon ist in dem satten Repertoire der Band nämlich nicht das Geringste zu finden. Wir schreiben das Jahr 2016, die Band begibt sich das erste Mal auf den Pfad von H. P. Lovecraft. Aber nicht nur in ihren Texten, auch in ihrer Musik ist sein Geist allgegenwärtig. In diesem Stil, der sich von Veröffentlichung zu Veröffentlichung immer etwas verfeinerte, brachten die jungen Musiker zwei Demos [Burial (2016), Presence from the Beyond(2019)], zwei Singles [Halls oft the formless Unraveller (2021), Inner Gateways to the Slumbering Equilibrium at the Center of Cosmos (2021)], eine EP [The Forgotten (2019)] heraus und wurden auch auf einer Compilation [The Aeons of Horror (2020)] veröffentlicht. Bis es 2021 endlich zu ihrem ersten Album, das denselben kurzen Namen »Inner Gateways to the Slumbering Equilibrium at the Center of Cosmos« wie die vorherige Single trägt. Das Warten hat sich gelohnt und man kann hören, wie viel Energie, Zeit und Ambitionen die Band in dieses Album gesteckt hat. Aber dazu kann euch die Band selbst mehr erzählen. Ich habe ihnen nämlich ein paar Fragen gestellt und das kam dabei raus:

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Maahes

In der beschaulichen bayrischen Kleinstadt Grafenau gibt es von lebensgroßen Heiligenstatuen bis zum traditionellen Schnupftabak Museum alles, was den Sightseeingenthusiasten begeistert. Das ist sicher ganz nett, aber was in keinem Fremdenführer der Stadt aufscheint, dass sich dort seit 2015 die Götter aus den griechischen und ägyptischen Mythologien tummeln. Dafür sorgen die Musiker Osiris (Keyboard),Anubis (Schlagzeug), Thot (Gitarre) und Horus (Gesang, Bass) von Maahes. Ich habe die Blackmetal Propheten dieses Jahr schon einmal im März bei der Releaseshow von Asphagor, bei der sie eine Wahnsinnsshow geboten haben, gesehen und freue mich, dass sie fürs Hell over Valhalla wieder nach Tirol kommen. Angesichts dessen habe ich der Band ein paar Fragen gestellt … und Horus meldet sich zu Wort:

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T.B.C. What?

Kronkorken knallen und schon kann es los gehen. Die 5 Innsbucker selbst benannten Zipfelrrocker “T. B. C. What?” und ihr unverkennbarer Sound, der sich aus Hardcore, Punk und Metal zusammensetzt, laden einfach zu einem kühlen Bier und etwas Headgebange ein. Offiziell sind es 35 Jahre Revolution mit Gitarren, so könnte man den Lifestyle  von Gonzo (Gitarre) , Fredi (Gitarre seit 1989), Hupsi (Bass seit 1994), Christof (Schlagzeug seit 2005), Thurni (Gesang seit 2009), am Besten beschreiben. Die Idee, eine Band zu gründen, entstand aber bereits ca. 1986. Ihren ersten Gig hatten die damaligen Mitglieder Kermit, Lemix, Roberto, Gonzo jedoch erst 1988 in der Zirmbachalm im Kühtai. Die Bedeutung ihres Namens, ist nach einigen Mitgliederwechseln etwas verschwommen, aber Gonzo Erinnert sich das Lemix, einer der Gründungsmitglieder, immer in einer Band Namens “The Bloody Chickenheads” spielen wollte, das Kürzel könnte aber auch für Tuberkulose stehen, das zu interpretieren will die Band ihren Fans selbst überlassen. Aber nicht nur die Bandmitglieder haben im Laufe der Jahre gewechselt sondern auch ihre Musik ist vom “AntiPolitics - Punkrock” zu dem oben bereits erwähnten Zipfelrock erblüht. Das soll aber nicht heißen das “T. B. C. What?” leiser geworden ist, ihre Energie haben die Herren auch nach 35 Jahren keinesfalls verloren. Auch nach sieben Veröffentlichungen, geben sie noch immer alles. Das bezeugen sie uns auch mit dem ersten Song auf ihrer letzten Veröffentlichung “So gehtˋs nicht”  die 2017 erschienen ist. Fredi der Gitarrist war noch so freundlich mir ein paar Fragen zur Band zu beantworten:

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I.Q’69

“Ist das noch Punkrock?” Diese Frage müssen sich die drei Innsbrucker Johnny Unterrainer (Gesang & Gitarre), Rene Graves (Schlagzeug & Hintergundgesang) und Harry Hotter (Bass & Hintergrundgesang) mit Sicherheit nicht stellen. Seit ihrer Gründung 1988 hat sich an ihrem direkten, unverblümten Sound nämlich nichts geändert. Ganz im Zeichen der Anarchie prangern sie nun seit 35 Jahren und seit 1992 in der heutigen Besetzung alles, was nicht in ihr Weltbild passt, an. Unter dem Motto “Punk, Tattoo und Suff” wird im Punk’n’Roll Gewand auf vorwiegend Deutsch, aber auch teilweise auf Englisch auf ihren Veröffentlichungen “Das Ibk Sampler Teil 90” (EP 1990), “Punk’n Roll” (MC 1993), “… Still Punk” (CD 1996), “Greatest Hitz Vol I” (CD 1999), “If the Bands are United” Sampler (CD 2002), “6,9 %o Live” (CD 2012) den Politikern, Bonzen und anderen Gesocks kräftig die Meinung gegeigt, wobei der Funpunk  bei dem Trio auch nicht zu kurz kommt. Wer sich den Sound der drei Anarchisten reinziehen will, muss nur noch dafür sorgen, dass genug Bier verfügbar ist, die Feierlaune lässt dann bei ihren Punkhymnen nicht lange auf sich warten. Der Beweis für ihr Talent sind Bands wie “The Exploited”, “Toxoplasma”, “Anti Flag”, “Acidez”, “Entombed”, “Whisky Priests”, “Oomph”, “Die Krupps”, “Alkbottle” und einige mehr … mit denen sie schon auf der Bühne standen. Am 15. 04. 2023 ist es so weit, die Punkrocker kommen nach Landeck, um mit euch zusammen das Alte Kino abzureißen. Ein Event, das keiner von euch versäumen sollte, denn zusammen mit den Newcomern “Blood Meadow” und den Althasen“T. B. C. What?!” werden sie euch auf dem Event, das der Rock Inn Verein organisiert hat, mächtig einheizen. Um euch eine ungefähre Vorstellung zu dem, was euch dort erwartet zu geben ist hier noch der Link der Band https://youtube.com/@iq69estMCMLXXXVIII . Also anschauen, reinhauen und vorbeikommen …

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Blood Meadow

in Eichholz, einem kleinen Weiler der Gemeinde Fließ bei Landeck, dort geben die Kühe Butter statt Milch. Denn diese sonst so friedlichen Geschöpfe, können bei dem mitreißenden Hardcore Sound von „Blood Meadow“ aus dem Proberaum nebenan, nicht anders und müssen einfach mitbangen. Ja in der sonst so beschaulichen Tiroler Bergwelt, entsteht hier richtig genialbrachialer Sound. Wie schon erwähnt, ist die Basis der Musik von Matti (Gesang), Spleiti (Gitarre, Backgroundvocals), Toni (Bass) und Michi (Schlagzeug, Backgroundvocals) Hardcore, den sie mit ihren eigenen stilistischen Einwürfen würzen. Leider kann ich euch noch keine Hörprobe der Jungs bereitstellen, da es bislang noch keine gibt. Die Band war aber so freundlich mich zusammen mit einem Rock Inn Vorstandsmitglied zu einem kleinen Hearing, in ihren doch sehr kuscheligen Proberaum, (wohlangemerkt Dank der Mutti von einem der Bandmitglieder, mit dem saubersten Proberaum WC, das wir je bestaunen durften) einzuladen. So nun aber wieder zur Sache. Wir durften uns die 10 fertigen Tracks, die noch keine echten Titel sondern Nummern tragen, der Vollblutmusiker, live gespielt anhören. Die Band war bei diesem kleinen Gig sichtlich mit Spaß, aber auch mit hoher Professionalität bei der Sache. Der Sänger Matti ist sozusagen noch Frischfleisch auf der Bühne, aber hat mich mit seiner Stimmgewalt, die ab und an von Spleiti und Michi unterstützt wird, echt überzeugt. Aber auch spielerisch gibt es nichts zu bemängeln. Bei intensiverem Hinhören entdeckt man immer wieder Nuancen, die eigentlich gar nicht in den Hardcore gehören, die ihre Musik aber sehr schön abrunden und zu etwas besonderen machen. Wer die 4 Newcomer denn auch mal live erleben will, sollte sich den 15. 04. 2023 freihalten. Denn da eröffnen die Jungs nämlich die Veranstaltung des Rock Inn Vereines im Alten Kino in Landeck. Die zwei anderen Bands, die dort mit euch den Abend rocken werden, stelle ich euch bis dahin auch noch vor. Karten zu diesem Event könnt ihr bei mir auf allen Social media Accounts per DM vorbestellen.

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Endlevel

"Gestatten: Endlevel" so zivilisiert stellt sich die 2011 gegründete Fünf Mann Combo aus Balingen im Schwabenland auf ihrer Webseite vor. So gediegen geht es bei der Band aber nicht immer zu. Auch wenn Schwaben den Ruf haben geizig zu sein, ist das bei "Endlevel" nicht der Fall … hier wird rausgeballert was geht! Thrash und Death sind die Güter, mit denen die Powercrew Kai Bez (Bass), Jonas Frey (Schlagzeug), Ken Ratheiser (Gitarre und Gesang), Robin Willkommen (Gitarre) und Robin Richard (Gesang) nun seit 2011 wild um sich wirft. Harte und schnelle Gitarrenriffs, Shouts und Growls, die einen nach dem nächsten Bier dürsten lassen. Bei dem fetten Sound ist es, egal wo man gerade ist, richtig schwer seinen Kopf ruhig auf den Schultern zu halten. Was den Jungs aber dabei zugutekommt ist, dass es bei ihren Konzerten genauso abgeht wie es soll. "Endlevel" können aber nicht nur laut und hart, ihre  Texte gehen von Partysongs bis zu tiefgründigen Antikriegshymnen. Das Album "Time to Kill", das 2017 erschienen ist und die zwei erschienen Singles "Unleash War" und "Hangover from Hell" sowie das zweite Album "Weekend War" … mit dem sie sich 5 Jahre Zeit gelassen haben, bieten sie ein Repertoire, mit hohem Suchtpotential, das sich gewaschen hat. Ob die Jungs an ihrer Musik wohl genauso viel Spaß haben wie wir Zuhörer … das beantwortet uns Robin Reich hier ...

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Mastic Scum

"Mastic Scum" ist eine Brutal Death Metal / Grindcore Crossoverband aus Wien. Die Truppe wurde 1992 gegründet, stammt jedoch ursprünglich aus Salzburg. Die beiden Gründungsmitglieder und Brüder Harry Gandler (Gitarre) und MAN Gandler (Schlagzeug) leben mittlerweile in Wien, Sänger Markus „Maggo“ Wenzel der seit Herbst 2008 Mitglied der Band ist und der Neuzugang von 2020, Bassist Pati Jay, leben in Innsbruck. Vor 30 Jahren im Juni 1993 haben sie ihre Debut EP namens "EPHEMERAL CEREBRAL BUTCHERY" die 4 geladene Studiotracks enthielt bei “Rodel Records” veröffentlicht. Der Meilenstein für eine steile Karriere war gesetzt, doch ob die ehrgeizigen Musiker damals schon geahnt haben, dass sie 30 Jahre später immer noch das Metalvolk auf den Bühnen der ganzen Welt bespaßen und mitreißen werden? Nach einigen Mitgliederwechseln und 23 weiteren Veröffentlichungen auf CD, Vinyl und Tape. darunter die sechs Alben “Zero” (1999), “Scar” (2002), “Mind” (2005), “Dust” (2009), “CTRL” (2013), “Rage (LIVE AND RARE)” (2016) und “Icon” (2022) sowie auch eine DVD mit Bonusmateriel und einigen Split EPˋs mit “Fleshless”, “Blockheads”, “Senseless” und anderen… begeistern sie mehr als je zuvor. Wenn du mehr darüber wissen willst, geh einfach auf https://www.masticscum.com/releases/index.php . Ihr sechstes und aktuelles Album (“Icon”) schlug ein wie eine Bombe, ich habe dazu auf meiner Instagramseite bereits ein Review geschrieben und mir auch gleich das Metallbox Package von dem Album geholt. Das Konzept des vorletzten Albums “CTRL”  zeigte bereits eine futuristische Vision der technologischen Evolution und Entwicklung der Gesellschaft auf. Oder einfach die Notwendigkeit der Kontrolle und die Vorahnung des unvermeidlichen Zusammenbruchs dieses Systems. Ich persönlich glaube, dass "Mastic Scum" dieses Konzept mit ihrem letzten Album noch etwas mehr vervollständigen wollten. Tracks wie “Digital Dementia” oder “Cause & Effect” deuten auf alle Fälle darauf hin. Zum Stil der Band lässt sich sagen, dass sie in ihren Anfangszeiten mehr Wert auf rohen, technischen und groovendem Grindcore gelegt haben, aber das hat sich im Laufe der Jahre ständig etwas geändert und so flossen immer mehr Death und modernere Parts in Ihre Musik mit ein. Das wird wohl auch den verschiedenen, persönlichen Musikgeschmäckern der Musiker anzurechnen sein. Diese Entwicklung ist am stärksten zu hören, wenn man sich unter https://youtube.com/@masticscum ihre Videos vom ältesten bis zum neuesten, in einem Zug durch anschaut. Ein Tip von mir an euch, hört einfach ihre gesamten Veröffentlichungen von 1993 bis 2022 allesamt durch, nehmt mit was ihr kriegen könnt. Jedes einzelne Album der Band ist ein Stück österreichischer Metalgeschichte. Um noch eines ganz besonders hervorzuheben möchte ich euch das Album “Dust” nennen, denn ca. ein Jahr nach dieser Veröffentlichung wurde Mastic Scum für den “Austrian Music Award” nominiert. Merch und Musik der Band ist unter https://www.masticscum.com/shop/index.php erhältlich. So nun aber genug von den Fakten, ich habe der Band noch ein paar persönliche Fragen gestellt und hier sind die Antworten.

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Feeding the Wolves

“Feeding The Wolves” aus Innsbruck ist mit Sicherheit eine der bekanntesten Metalcore Bands in der österreichischen Szene. Und das nicht zu unrecht, unbändiger Hunger, brachiale Aggressionen in Begleitung von poppunkartigen, melodischen Clearparts und ein Weckruf, nicht alles einfach so hinzunehmen, ist das was uns die vier sympathischen Hobbymusiker auftischen. Ich hatte über "Feeding the Wolves" schon mal in einem Konzertbericht geschrieben und ich bin mir sicher, dass sich an der Fähigkeit der Jungs ihr Livepublikum mit dieser unbändigen Energie mitzureißen nichts geändert hat, deswegen konzentrieren wir uns hier erstmal auf die Fakten. Den ersten Versuch eine Band zu gründen haben Andreas Misslinger (ehemaliger Schlagzeuger) und Dimitry Sima (Gitarrist & Clear Voice) bereits 2015 gestartet, bis zur vollständigen Besetzung mit Patrick Carey (Gesang) und Benjamin Höllwarth (Bass) dauerte es allerdings 2 Jahre, dafür ging es dann am 17. Februar 2018 mit der EP “Shallow” direkt energiegeladen und laut los. Sechs  gehaltvolle Tracks, die einem so richtig einheizen. Ich höre beim Schreiben meiner Atikel, für ein besseres Einfühlungsvermögen, nebenbei immer die Musik der jeweiligen Band und es fällt mir gerade echt schwer, mich auf dem Stuhl zu halten und konzentriert weiterzuarbeiten anstatt headbangend, mit mir selbst moshend durch meine Bärenhöhle zu stürmen. 2020 kam dann Dominik Hittinger und ersetzte Andreas Misslinger am Schlagzeug. Im selben Jahr noch, machte sich die Selfmade-Truppe, die ihre Musik selbst aufnimmt, mastert und auch vertreibt, an das Debütalbum "Antagonist", das im Dezember 2021 erschien. Dieses Album ist vollgepackt mit melodischer Dramatik und genau in der selben Gangart wie wir es von der EP gewohnt waren. So let the Party never end… Für ein Paar direktere Hintergründe, Facts und News hat sich Timmy von der Band bereit erklärt mir ein paar Fragen zu beantworten:

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Outlaw

Sao Paolo in Brasilien... benannt nach dem Apostel Paulus, der als Christenverfolger galt und dann doch durch die Stimme Jesu bekehrt wurde. Diese Stimme hat jedoch nicht jeden erreicht, so wie auch das damalige Trio von "Outlaw", die sich in dieser Stadt zusammengetan haben, ebenfalls nicht. Die Botschaft die sie von dort aus in die Welt tragen, folgt dem "Pfad der Linken Hand" und soll die antikosmisch Weltanschauung verbreiten. Diese Lyriken präsentieren die drei Blackmetaller, Gründungs-Mitglied Daniel Souza (Gesang, Leadgitarre), Amilcar Rizk (Bass), Tommi Tuhkala (Schlagzeug), auch heute noch in einem sehr melodischen Kleid, dass das Leid aus ihren Texten sehr gut untermalt. Ich persönlich habe Outlaw am  06. 10. 2021  in Innsbruck im P.M.K. zusammen mit “Power from Hell” das erste aber mit Sicherheit nicht das letzte Mal erleben dürfen. Dieses war mein erstes Black Metal Konzert nach der Coronapause und fühlte sich an wie nach einer langen Durststrecke wieder zu Hause zu sein. In dieser Atmosphäre wurde meine Sehnsucht nach diesem schwarzen, traurigen “in sich kehren” volkommen befriedigt und hat mich, Ja ich will fast sagen dazu gezwungen mehr über diese Band herauszufinden und auch ihre poetischen Texte zu studieren. Und da gibt es eine Strophe die mir besonders in Erinnerung geblieben ist, es ist die erste Strophe von “Archangels Falling” dem ersten Track auf ihrem zweiten Studio Album “The Fire in my Tomb”. Darin heißt es 

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Kromheim

Darf es ein bisschen mehr “Death” sein? Das ist die Frage, die euch die Viking Metalband “Kromheim” stellt. Diese Frage hat sich Mikołaj Popławski das erste Mal rund um 2005, als er seine erste Gitarre in den Händen hielt, in Warschau gestellt. Und einfach alleine ohne wirklichen Plan, was er mit der Musik dann anfangen soll, drauf losgebrettert. Was dabei dann herauskam, war 2020 die erste gleichnamige “Kromheim” EP, bei der nicht nur das geniale Coverart von sich reden macht, die 4 todesschreienden Tracks “Prayer”, “Freedom”, “Revenge” und “Storm of the Gods”, lassen einem den kalten Schneesturm der dem Krieger auf dem Cover um die Ohren weht nahezu spüren. Geschichten von verlorenen Kämpfen und dem Zorn der Götter, die einen mitreissen und den Alltag für eine kurze Zeit beiseite schieben. Das war auch der Grund warum Mikolaj sich für dieses Thema entschieden hat, denn sozialkritischen und politischen Kontent, gibt es seiner Meinung nach im Metal bereits genug. Inspiration zu diesen Texten holte er sich dabei aus den Erfahrungen, mit denen er aufgewachsen ist. Er hat damals z. B. viel Amon Amarth und Bathory gehört, aber auch die “Witcher” Bücher die er zu der Zeit alle gelesen hat, sowie seine Zockerangewohnheiten, haben ihn dazu angetrieben über das kleine Fantasiedorf “Kromheim” in dem all diese Geschichten spielen, zu schreiben. Die von mir oben beschriebenen Tracks sind also nicht nur eine zusammenhanglose Aneinanderreihung. Sondern erzählen die Geschichte von diesem Dorf, dass erst von Unbekannten geplündert und die Einwohner als Gefangene genommen wurden. Diese beteten dann zu den Göttern und planten ihre Rache, um ihren Traum wieder zur See zu fahren zu verwirklichen. Diese Geschichten werden von schönem satten Death Metal, wie man es aus den frühen neunzigern noch gewohnt ist, untermalt. Obwohl sich Mikolaj eher als Black Metal Fan outet, möchte er damit diese Hochzeit des Göteborg - Sounds wieder etwas aufleben lassen. Doch legte er das Projekt erstmal etwas bei Seite, zog von Warschau nach London und spielte erstmal in einer Band Namens “Gravastar” einer Sci - Fi Deathmetalband. Dort lernte er auch Duncan Arkley (Bass) und Sot (Gitarre) kennen, die er sich nach der Auflösung der Band zu sich ins Boot holte um “Kromheim” als Trio wieder aufleben zu lassen. Zur zeit haben die drei Mythologen drei Singles “The Landing”, “War” und “World Reborn” die Auskopplungen ihres ersten Albums “Journey to Divinity", das am 17. 02. 2023 erscheint und zu denen es bereits drei Videos unter https://youtube.com/@KromheimOfficial gibt, herausgebracht. Das Album gibt es bereits unter https://kromheim.bandcamp.com/album/journey-to-divinity  vorzubestellen. Es sind ja noch knappe zwei wochen hin bis das gute Stück erscheint und in der Zwischenzeit könnt ihr euch dort auch mit den drei Singles und der EP warmhören, um euch die Zeit etwas zu verkürzen. Ihr wollt bei der Band auch am laufenden bleiben dann folgt ihnen einfach auf Facebook https://www.facebook.com/kromheim oder Instagram https://instagram.com/kromheimofficial?igshid=YmMyMTA2M2Y= . Aber um euch hier nicht nur Fakten vorzutragen hat sich Mikolaj bereiterklärt mir ein paar persönliche fragen zu beantworten.

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Ontborg

Ontborg??? Das ist doch diese Kleinstadt in Schweden….. Neeeiiiin! falsch gedacht diese melodische Name gehört zu einer Death Metal Crew aus dem schönen Meran und genau so berauschend wie die Weine, die dort angeboten werden ist auch der Sound der 4 Südtiroler Lukas Flarer der Songwriter, Gitarrist und Sänger sowie Produzent. In seinem “Sound Control Studio" haben sie sowohl ihr erstes Album, als auch das in Kürze erscheinende Album aufgenommen, abgemischt und gemastert, Florian Reiner ist der zweite Gitarrist, der auch bei der Band “Graveworm” als Bassist aktiv ist, Christoph Gufler ersetzte vor den Aufnahmen zu "Following The Steps Of Damnation" Harald Klenk am Bass, und zu guter Letzt Christoph Flarer, der Mann der hinter dem Schlagzeug sitzt und so freundlich war mir ein paar Fragen zur Band zu beantworten. “Ontborg” wurde 2017 gegründet. Neuland war das Musikgeschäft für die Südtiiroler allerdings nicht, denn sie waren bis dahin alle über Jahre hinweg in anderen Bands aktiv. Nach der Auflösung ihrer vorherigen gemeinsamen Band “Voices of Decay” war für Lukas, Florian und Christoph relativ schnell klar, dass sie nicht nur weiterhin Musik machen wollten, sondern  das auch gemeinsam tun wollen. Bekanntlich haben die Drei viele Gemeinsamkeiten in ihrem musikalischen Background und sind mit den selben Metalbands in den Neunzigern aufgewachsen. Nachdem Lukas dem Rest der Band einen ersten Song gezeigt hatte, war die Bandgründung innerhalb von Stunden - eigentlich Minuten - vollzogen. Aus diesem Song entstand dann auch das Album “Within The Depths Of Oblivion" das dann 2019 erschien. Ein Album welches meiner Meinung nach sehr stark von der skandinavischen Melodic/Death Szene beeinflusst wird, zeigt auch die Wurzeln von “Ontborg”. Das bestätigt mir Christoph auch bei der Frage nach der Namesfindung… Entgegen all meinen Vermutungen ist die Band nicht nach einem Ort oder einer Flugzeugkatastrophe oder Ähnlichem benannt. Nein, er setzt sich einfach aus dem schwedischen Wort “ont” für böse und dem norwegischen Wort “Borg” für Burg zusammen… Also so ungefähr übersetzt die Burg des Bösen. Jedoch verarbeiten die Oldschooler auch Einflüsse aus dem Black Metal, wobei sie immer versuchen die melodische Schiene zu fahren, ohne die Härte dabei zu vernachlässigen. Um nur noch ein paar musikalische Inspiration zu nennen… Das sind die bereits erwähnten skandinavische Bands wie Dismember, Benediction, Necrophobic, Dissection, um nur einige aufzuzeigen. Obwohl die Band nicht hauptberuflich Musik macht und es ihnen sehr großen Spaß macht Songs zu schreiben, aufzunehmen und auf der Bühne zu stehen, würden sie es nicht als Spassprojekt abtun. Musik hat einen hohen Stellenwert im Leben aller Mitglieder, daher nehmen sie das ganze sehr ernst und zeichnen sich durch hohe Professionalität aus. Diese Leidenschaft und Hingabe spürt man auch in allen Facetten der Band. Auch Christoph habe ich eine Bandanekdote entlockt: “Unser schlimmstes und witzigstes Erlebnis zugleich war in Zagreb, wo wir auf einem verlassenem Gelände ein Konzert spielten. Dabei benötigten wir einige Zeit, um überhaupt den Zugang zu dem Gelände zu finden. Wie sich dann herausstellte, sollten wir im oberen Stock von einem besetzten Haus, mit den Hausbesetzern gemeinsam in ihren improvisierten Zimmern übernachten. Es wimmelte dort von Menschen, den Strom hatten sie von einem Notstromaggregat abgezwackt, alles in allem sehr skurril. Wir waren dann froh, ein Hotel in der Nähe gefunden zu haben. Doch das schönste Erlebnis ist immer, auf der Bühne zu stehen, vor fremden Menschen zu spielen und Rückmeldungen zu erhalten, die einen motivieren noch intensiver zu arbeiten.” Komischerweise ist “Ontborg” nicht die einzige Band, die von solchen Erlebnissen berichtet. Seine Veranstalter sollte man deshalb weise wählen ;D. CD`s und Merch der Band ist auf ihrer Bandcampseite (https://ontborg.bandcamp.com )  erhältlich. Mit dem Erscheinen des neuen Albums am 24.02.2023 werden dort auch das neue Album und neue Shirts erhältlich sein. Wer bis dahin nicht warten will, kann über den Shop von Black Lion Records das Album vorbestellen (https://blacklionrecords.bandcamp.com/). Das erste Video zur Single “Steps of Damnation” gibt es hier:https://youtu.be/rcR8Rx0C33E . Weiter Infos findest du unter https://snd.click/ontborg?fbclid=PAAabIDf3E2DD4ajAQNbgppdo_rQXOvs_geydiBSmWaedV5ZAN7mH703EzovU . Zu guter letzt bedanke ich mich noch bei Christoph für seine mir geopferte Zeit und euch fürs bis hier lesen. ich freue mich schon euch die nächste Band vorstellen zu dürfen,

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Embrace the Fire

Das erste Entflammen im Mai des Jahres 2020 von "Embrace the Fire” war leider nur ein kurzes Aufflackern eines Zündholzes im Wind. “Wir denken auch heute noch gerne an diese geilen 1,5 Jahre, wir hatten eine mega Zeit.” verrät Claudio der Sänger der Band. So richtig gefunden haben sich Claudio, Sebastian Baumgartner (Bass & Cleangesang), Luca Strobl (Schlagzeug), Andy Zischg (E Gitarre) und Benjamin Reicher (E Gitarre) erst Anfang letzten Jahres, laut der Aussage von Claudio ziemlich genau im Februar. Da gratuliert der Metalbaer natürlich erstmal zum ersten Jahr… Welches musikalisch für die Jungs auf alle Fälle ein gutes Jahr….. Der erste "neue" im Bunde zum Restart war Luca ,die Chemie und alles andere hat von vornherein gestimmt. Danach kam Andy, er und Claudio kennen sich schon länger und haben, vor  der Gründung der Band, schon einige Male zusammen gejamed. Auch hier war schnell klar das er gut in die Band passt. Wieder Vervollständigt waren sie mit Benjamin, auch er ist ein bereits langjähriger Freund von Claudio, weswegen auch bei Benni dem Allrounder auch schnell die Entscheidung zur Aufnahme getroffen wurde. Somit stand dem Flächenbrand nichts mehr im weg. Und Genauso ist auch ihre Musik entweder du brennst mit oder verglühst in ihrer Hitze.

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Entgeist

Was hast du 2012 gemacht? Weißt du das noch?  Tim und Oleg wissen bestimmt auch nicht mehr alles, aber die Gründung ihrer Band “Entgeist” wird den Beiden wohl als eines der ersten Dinge aus diesem Jahr in den Sinn kommen. Die damals noch zwischen 16 und 18 Jahre alten Jungs haben sich dort das erste Mal getroffen, um als Coverband und unter einem anderen Namen Songs von Amon Amarth, Slayer oder Primordial zum Besten zu geben. Nach einiger Zeit waren sie dann aber soweit und haben eigene Songs geschrieben und sie unter dem neuen Bandnamen “Entgeist”  veröffentlicht. Geprobt hat die Band damals im Keller Ihres Schlagzeugers, wo sie seine Mutter zur Stärkung mit Eistee und Keksen versorgt hat. “Danke dafür, Mutti." würde ich sagen. Das hat die Jungs sicher auch sehr in ihrer Sache bestärkt, sonst würde ich vielleicht gerade nicht hier sitzen und über diese geniale Band schreiben. Bis zu ihrem ersten Auftritt 2014 haben die Jungs ihre Erfahrungen im Recording erweitert und Titel mit, ihrer Meinung nach, eher minderer Qualität auf Youtube hochgeladen. Zu ihrer Überraschung bekamen diese Tracks sehr viel Zuspruch und das hat sie motiviert weiterzumachen. “Trotz der langen Zeit, die seit 2012 vergangen ist, kommt es einem hin und wieder vor wie zu Entstehungszeiten, wenn sich im Proberaum angeschrien wird oder die Technik nicht richtig funktioniert. Das Gleichgewicht stellt am Ende das gemeinsame Musizieren wieder her. Nur das Tablett mit Snacks fehlt 😉.” verrät mir die Band. Nicht nur Muttis Kekse fehlen, auch das Linup hat sich in den letzten Jahren verändert. Die aktuelle Besetzung sind Randy am Bass, Oleg und Lars an den Gitarren, Godvaser am Schlagzeug und Tim am Mike. Aus der Originalbesetzung sind nur die bereits erwähnten Oleg und Tim geblieben, die anderen drei kamen durch mehr oder minder glückliche Zufälle dazu. Godvaser ist im Jahr 2018 als Aushilfe für einen größeren Auftritt dazugekommen und daraufhin geblieben. Lars ist kurz darauf eingestiegen - zuerst am Bass und anschließend an der Gitarre und den Backing Vocals. 2020 ist abschließend Randy zur Band gestoßen. Dieses Fünfgespann hat dann nach der EP “Monochrome” die 2017 noch mit der alten Besetzung aufgezeichnet wurde, 2022 die erste LP  „Res Gestae“ bei Teufelszeug Records veröffentlicht. Von dem 8. Song  des Albums (“Brandung bricht”) gibt es auf Youtube auch ein Video zu sehen. 

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Infected Chaos

Metalwüste Tiroler Ausserfern???  Das stimmt nicht ganz… Ich habe eine Oase gefunden! Und das eine sehr reichhaltige, an der sich jeder Metaller nach Herzenslust laben kann. “Infected Chaos" aus Vils, einem kleinen Ort nahe der deutschen Grenze. Wie ich die Band entdeckt habe? Die Jungs hatten damals 2015 einen Auftritt zusammen mit “Ruler” und “Evil invaders” im “Schwarzen Adler” in Tannheim in der Nähe von Kempten im Allgäu. Für mich ein eher überraschender Auftritt, denn ich hatte nicht erwartet an diesem Abend so feines Deathgeknüpple zu Ohren zu bekommen. Die Liveperformance der sympathischen Ausserferner hat mich vom ersten Moment an komplett zerstört und ich habe einige ungläubige Blicke von den sich noch eher gediegen verhaltenden Heavyfans zugeworfen bekommen. Naja manchmal habe ich auch den Hang etwas zu übertreiben wenn mich etwas mitreißt. Bestehen tut die Band jetzt mittlerweile seit 2013. Sie haben also dieses Jahr tatsächlich schon ihr 10-jähriges. Hervorgegangen ist die Band aus dem Split der Vorgängerband “Chaosreign”. Es war einfach noch zuviel gutes Material vorhanden und so wurden eine Handvoll neuer Mitglieder rekrutiert und los ging es. Das Ganze ging dann auch Schlag auf Schlag und bereits Anfang 2015 konnten sie dann ihren Erstling “The Wake of Ares” eintrümmern. Dem hammerharten Debüt das Ares mit sicherheit erweckt hat folgten dann 2017 “Killing Creator“ und 2021 “Dead Aesthetics“ zur Zeit arbeiten sie an einer EP „Conjuration Overture – Vanity is dawning“ und die Planung am nächsten Album läuft bereits auf Hochtouren, mehr möchten sie aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht verraten. Der Stoff auf diesen Tonträgern macht von Album zu Album eine hörbare Entwicklung durch. Auf dem Debut geht es noch klassisch zu, strikter Death voll auf die Zwölf, wobei es bei den zwei Nachfolgern viele neue Einflüsse zu hören gibt. Es wird etwas moderner, schwärzer und meiner Meinung nach auch melodischer. Ich muss dem Sänger Christian Fischer aber völlig recht geben, wenn er sagt: “Unterm Strich gibt’s aber dennoch satt auf´s Maul, um das mal ganz salopp zu formulieren. Es ist einfach harter Metal mit brutalem Gesang.” …Das ist auch gut so und so soll es auch bleiben. Das sehen die anderen Mitglieder Martin Hartmann an der Gitarre, Matt Mayr ebenso an der Gitarre, Ronny Lechleitner am Bass und dem Hintergrundgesang sowie Matze Wilhelm am Schlagzeug bestimmt genau so. Wer “Infected Chaos” noch nicht zu Gesicht bekommen hat, kann das auf YouTube mit ihren 4 Videos nachholen. Die Dort zu sehenen Veröffentlichungen sind genauso eigenwillig wie der Sound der sich aus den verschiedenen Einflüssen und Geschmäcker der Bandmitglieder entwickelt hat. Umso mehr ist zu hoffen, dass die EP und das Album nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Ich werde euch darüber aber am laufenden halten.  Ich habe die Jungs auch gefragt, wo man ihre Sachen denn zu kaufen bekommt… Die Antwort darauf war: “Am Besten kauft ihr das Zeug natürlich ganz oldschool direkt bei uns auf den Gigs, inklusive Bierchen und Smalltalk, wir sind ja schließlich Metaller.Ansonsten gibt’s das natürlich auch alles auf Bandcamp: https://infectedchaos.bandcamp.com/ Bigcartel: https://infectedchaos.bigcartel.com/

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