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Höllenlärm und missverstandene Energie: Warum die angeblich gefährlichste Subkultur der Welt unsere Familie ist

​Weißt du, wenn ich mir anhöre, was die Leute da draußen teilweise immer noch über uns denken, muss ich echt lachen. Die glauben ernsthaft und etwas überspitzt dargestellt, wir seien finstere Gestalten, die in feuchten Kellern hocken, Zerstörung predigen und irgendwelche düsteren Rituale abhalten. Ein richtig schönes, bequemes Bild für besorgte Eltern und Ahnungslose, oder? Aber wer sich die Mühe macht und mal hinter diese raue Fassade blickt, der merkt sofort, dass diese angeblich furchteinflößende Szene in Wahrheit eine absolute Festung aus Respekt, ehrlicher Gemeinschaft und bedingungsloser Solidarität ist.

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Wenn Legenden verblassen ...

Man merkt es nicht nur am Sound, man spürt es überall. Es kriecht einem in die Knochen, sobald man vor der Bühne steht. Es hallt durch die leeren Hallen und brennt tief im Geist der Szene. Die Giganten, die Helden unserer Kindheit und Jugend, ziehen sich endgültig zurück oder werden uns einfach entrissen. Egal ob Alter, Gesundheit oder ein tragischer Unfall, es zerreißt einem das Herz. Wir wissen zwar, dass der Tod der einzige Takt ist, dem niemand entkommt, aber es tut trotzdem verdammt weh.

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Dunkelheit und Seelenfrieden

Friedhof-Romantik trifft für mich auf absolute künstlerische Freiheit. Black Metal ist für mich wie ein unzähmbares Biest. Ein Genre so eiskalt wie eine Nacht in einer einsamen Hütte in den winterlichen Bergen und trotzdem einer der kreativsten Orte die man in der Welt des Metal finden kann. Wer hier nur Lärm hört verpasst das Wesentliche. Es ist die tiefe melancholische Schönheit die in dieser klirrenden Kälte wohnt. Für mich bedeutet das die Freiheit den Schmerz nicht wegzulächeln. Man lernt hier die Dunkelheit nicht zu verdrängen sondern sie in eine ästhetische Form zu gießen die fast schon etwas Heiliges hat.

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Brandheiß - Broken Fate

Die Schweizer von Broken Fate starten ein weiteres Mal voll durch. Ihre neue Single »Another World« ist heute samt feurigem Video erschienen. In diesem geht es nicht nur visuell brandheiß her. Hier vermischen sich die verschiedensten Stile zu einer explosiven Mischung. Die ersten Sekunden führen etwas in die Irre und lassen eine 80er-Rockballade vermuten. Und dann bricht die Hölle los … thrashige Riffs, wie sie Metallica in ihren besten Tagen nicht hatten. Ein Tritt in die Fratze des schlechten Geschmacks. Kennst du diese Momente, in denen sich dein Gesicht zu einem dreckigen Grinsen verzieht und du zustimmend nickst? Hier ist einer davon. Die Stimme von Tobias John Bänteli, der die Band 2007 mit Alessandro De Cicco (Schlagzeug) aus dem Boden gestampft hat, vereint Rock 'n'Roll mit einem gewaltigen Schlag Death Metal. Hämmernde Gitarrenriffs machen mächtig Druck und lassen einen kaum stillsitzen. Der erste Vorläufer ihres vierten Albums, den die Männer hier ins Rennen schicken, beweist absolutes Headbang – und Feierpotential. Aggressiv und doch anspruchsvoll geben sich hier die Hand. Schnelle Parts und ein geniales Solo, mit dem die Jungs eine starke Präsenz an den Tag legen, bilden das Finale. Wer sich das nicht gibt, hat eindeutig was verpasst.

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Metal ist Tot - Der Abschied einer Legende

Wer das behauptet, hat das Jahr 2024 verschlafen. Denn noch nie war die Szene lebendiger. In den vergangenen Jahren haben sich die Veranstaltungen und Veröffentlichungen sicherlich um einiges vermehrt. Was es natürlich für die Leute und die Veranstalter schwieriger macht. Natürlich möchte man als Fan bei jeder Veranstaltung dabei sein, mitfeiern und supporten. Aber auch als Veranstalter will man natürlich volle, ausverkaufte Konzerte, um den Bands akzeptable Gagen zahlen zu können. Aber diese kleinen Dispute sind schnell Nebensache, wenn man die Community im Großen und Ganzen betrachtet. Man feiert und trinkt zusammen. Trifft bekannte Gesichter und hat einfach eine gute Zeit. Und das ist es, worum es im Metal geht. Dafür spielen sich die Musiker ihre Finger wund, schreien sich die Sänger ihre Lunge aus dem Brustkorb und strapazieren die Schlagzeuger ihre Felle. 2024 war auch das Jahr der großen Veröffentlichungen, um nur ein paar davon zu nennen, mein absoluter Favorit dieses Jahr »Perchta – D'Muata«, das ist dir sicher ein Begriff. Um im Black Metal zu bleiben, sind »Khaos« von »Portae Obscuritas« oder die EP »The Impaler Part ll« von »Jesajah« sicher weitere meiner persönlichen Spitzenreiter. »Greyback« haben ihr vielschichtiges Debüt »Built for Need« veröffentlicht. Aber auch »Beast« mit ihrem Album »Ancient Powers Rising« haben mich komplett geflasht. Dieses Album hat im Heavy Metal Genre 2024 meiner Meinung nach niemand getoppt. Nun blicken wir aber in die Zukunft ins Jahr 2025, wo wieder viele geile Konzerte und auch Veröffentlichungen auf uns warten.  »Sarcasm Syndrome«, die female fronted Doom Legende aus Innsbruck, ist auch gerade mit den Aufnahmen ihres neuen Albums beschäftigt. »Silius« werden dieses Jahr auch ihr erstes Album in der neuen Konstellation veröffentlichen. Und ja, es ist offiziell, es geht wieder auf die "Bluatwiese" mit »Blood Meadow« und ihrem Album, was sie nächstes Jahr veröffentlichen werden. Und natürlich noch viele andere Projekte. Darum sage ich Dankeschön für ein geiles Jahr 2024. Danke an alle Bands und auch einzelne Musiker, die sich die Zeit für mich genommen haben, damit ich hier meinem Hobby nachgehen kann. Und auch Danke an alle Veranstalter, die sich immer wieder den Arsch aufreißen, um uns geile Events zu ermöglichen. Und natürlich auch ein großes Dankeschön fürs Lesen, Liken und Supporten an dich. Ohne all diese Menschen gäbe es weder unsere geile Community noch den Metalbaer.

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Stage Fright - Jetzt wirds schmutzig

Mit ihrer neuen Single »Get Dirty« schieben die Vorarlberger eine eher ruhige Kugel, welche aber nicht weniger ausdrucksvoll ist. Der Titel fühlt sich an, wie eine Nacht mit einer heißblütigen Frau, die einem mit Leidenschaft jeden Wunsch von den Lippen abliest. Bis zum Schluss schaukelt sich der Titel immer weiter hoch und man wird schließlich von einem Gitarrensolo, das sich gewaschen hat, in Richtung Glückseligkeit gekickt. Get Dirty ist eine solide Nummer, die Perfekt zu einem Glas Whisky auf einer Party, aber auch bei einem entspannten Roadtrip passt. Und natürlich macht er auch nicht so malerische Situationen besser und zaubert einem dieses dreckige Grinsen ins Gesicht, während man sich an die guten Zeiten erinnert. Also ist der Song eigentlich ein Multitalent. Aber meine Empfehlung … reinhören und selbst fühlen. 

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YMP - Roh und blutig

Wie ein geiles Steak servieren YMP ihre neue Single »Cold Blood«. In einem wesentlichen Punkt muss ich der Band aber bereits am Anfang widersprechen: »Metal in seiner rohesten Version«, wie sie ihre Musik selbst gern beschreibt, ist mit dieser Veröffentlichung Geschichte. Dafür haben sich dann doch zu viele Schnörkel und technische Finessen eingeschlichen. Das soll aber nichts Schlechtes heißen, sondern bedeutet nur, dass die Jungs ihre Musik lieben und auch daran wachsen. Und auf keinen Fall leidet die Härte ihrer Musik an den neuen Einflüssen. Als Nischenprodukt kann man das Video, das YMP dazu gedreht hat, sehen. Oder ist es etwa der Aufzug in Richtung Ruhm und Erfolg? Wer dieses schon gesehen hat, wird mir dabei beipflichten. Schlicht und doch mit großer Wirkung würde ich sagen. Optisch auf alle Fälle eine gute Untermalung der Musik von YMP. Waren die letzten Veröffentlichungen auch immer mit einem Augenzwinkern zu sehen, wirkt »Cold Blood« sehr ernst. Der Sound wird durch den teilweise stark im Vordergrund stehenden Bass schwarz und düster. Auch wenn es anders als von mir erwartet ist, macht die Scheibe richtig Spaß beim Hören und ist mit ruhigem Gewissen zu empfehlen.

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Silius - Vom Stein erschlagen

Der Riff geht bis in die Knochen, Gänsehaut breitet sich auf deinem ganzen Körper aus, deine Oberlippe zieht sich nach oben und verwandelt sich in ein dreckiges Grinsen .... Das sind F×cking Silius!!!

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Mortician - 40 Jahre auf die Schnauze

»Mortician« aus Vorarlberg haben am 07.07. 2023 Ihr Jubiläumsalbum »40 Years of Metal« herausgebracht. Heute, etwas über ein Jahr später, beweisen uns die Biker, dass weder sie selbst noch ihr Heavy Metal zum Alteisen gehören. Beim Videodreh zu ihrem Titel »King of the Ring« im AktivFitness Götzis haben sie weder sich noch das Equipment geschont. Harte Bandagen zu harter Musik. Das nenne ich mal Körpereinsatz, aber dass die Jungs mit Leib und Seele dabei sind und immer Hundert Prozent geben, wird jeder, der sie in Satteins beim »Hard’n’Heavy Festival« oder woanders live erlebt hat, zustimmen.

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Disparaged - Die Schweizer auf dem Death Metal Thron

Die Death Metal Urgewalt »Disparaged« hat heute am 24. 10 .2024 ihre Single »The Throne« auf uns losgelassen. Dieser Titel ist eine Bestie, die einen Krater in die Metallandschaft reißt, um Platz für das kommende Album zu machen. Dieses erscheint am 08. 11. 2024 über Apostasy Records. 

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Silius - Singlerelease

Unsere Local Heroes Silius muss ich hier den Wenigsten vorstellen. Was aber vielleicht bis jetzt nicht zu jedem durchgedrungen ist … die Thrasher werden am 30. 10. 2024 via Hellbound Records ihre Single »Down my Stone« veröffentlichen. Sie wird die erste von mehreren Veröffentlichungen, unter denen auch das neue Album ist, sein. Also mach dich auf einen genialen Thrashtsunami gefasst. 

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Vlad und seine Schergen

Die Legion des Impaler hat gerufen und das feierwütige Volk ist diesem gefolgt. Die Hölle brach letzten Samstag das dritte Mal über das Valhalla in Pfunds herein. Um dieses Spektakel wieder zu einem schallenden Fest zu machen, haben die Veranstalter, das Valhalla Pub, Sk8’n’Roll Pfunds und Jesajah keine Mühen gescheut. Für das leibliche und seelische Wohl der dunklen Seelen war mit kaltem Bier und schwarzen Burgern bestens gesorgt. Dieses Jahr konnte man sich sogar, während auf der Bühne der Baer steppte, von Divine Line Tattoo Farbe unter die Haut bringen lassen. Leider konnte ich aus beruflichen Gründen nicht ganz bis zum Schluss bleiben und habe Jesajah verpasst. Aber wie ich mir vorstellen kann, haben die Männer hinter der düsteren Fassade sicher wieder alles gegeben. Den Rest des gelungenen Abends möchte ich dir aber nicht vorenthalten.

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Hell over Valhalla 2024

Pfunds, ein kleiner beschaulicher Ort im Tiroler "Oberen Gericht". Anlaufstelle für viele Naturliebhaber, die die Ruhe und Erholung auf dem schönen Fleckchen Erde suchen. Das ändert sich jedoch einmal im Jahr. Hunderte Freunde der guten Musik schwärmen in den Ort und folgt dem Ruf von den ortsansässigen Schwarzmetallern zum dritten Mal. Direkt neben der Dorfkirche bricht am 17. 08. 2024 die Hölle über Valhalla herein. Dieses Jahr haben Jesajah noch ein Besonderes Zuckerl für ihre Fans. Die Geschichte um Vlad den Pfähler geht in den zweiten Teil und das feiert die Band mit der Veröffentlichung der EP »Impaler II« und der Premiere des dazugehörigen Videos in einer Extended Edition. Wem Vlad der Pfähler kein Begriff ist, hier eine kurze Erklärung: Wem der Name bislang nicht untergekommen ist, der kennt ihn vielleicht unter dem Namen »Fürst der Dunkelheit« oder »Draculea«. Dieser war ein Fürst der im 15. Jahrhundert sein Unwesen in der Walachei getrieben hat und für seine grausamen Hinrichtungsarten seiner Feinde bekannt war. Vlad wird in Rumänien heute noch oft als Nationalheld im Kampf gegen die Osmanen gefeiert, wobei er in anderen Ländern als Manifestation des Bösen gilt. Möge man von Vlad halten, was man will. Er hat auf alle Fälle viele Zweige der Kultur inspiriert, sowie die Geschichte von dem Klassiker »Bramstockers Dracula« und natürlich auch Jesajah. Dieses Fest bestreiten die Pfundser natürlich nicht alleine und haben auch noch andere Bands zu sich bestellt.

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Adder's Fork - Die (Neu) Erscheinung

»Adder's Fork«, das St. Pöltener Soloprojekt von Marko Köfler welches den Namen von William Shakespeares Tragödie "Macbeth" erhalten hat, macht mal wieder von sich reden. Die EP »Apparitions«, die am 28. 07. 24 erschienen ist, schlägt kräftige musikalische Wellen. Der 36-jährige Vollblutmusiker hat in den vergangenen Jahren ja einiges herausgebracht und jeder einzelne Titel davon besticht durch Individualität, die sich kaum in Worte fassen, aber gut hören lässt. Wenn man dem Kind unbedingt einen Namen geben will, dann wäre Heavy Dark Rock wohl die treffendste Bezeichnung. Angesichts dessen lasse ich bei dieser Veröffentlichung meine Finger von einem Review und rate nur dazu, reinzuhören. Mich fesselt die Musik von Marco jedenfalls, seit ich ihn das erste Mal auf der »A Gathering of Four« zusammen mit »Dea Artio«, »Winther's Breath« und »In Dornen« gehört habe. Da habe ich begonnen, die Geschichte des Projekts bis zur ersten Veröffentlichung 2013 zurückzuverfolgen und habe dabei wahre Schätze entdeckt. 

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Re Quest - Tod und Auferstehung

Die Tiroler Metalsociety ist um eine female fronted Metal-Band reicher. Der ein oder andere wird es vielleicht schon mitbekommen haben. Nachdem die Band »Re Quest« seit 2021 im Hintergrund an ihrer Musik getüftelt hat, ist es nun so weit und ihre erste Single »Knight’s Death« ist erschienen. Eine technisch sehr anspruchsvolle Nummer. Starke oldschooligen Heavy Metal-Einflüsse mit thrashigen mordernen Riffs gemischt, die mit dem Gesang ein Paket, das wie eine Bombe einschlägt, ergeben. Viele verschiedene Rhythmuswechsel machen den Titel spannend und lassen einem auch teilweise die Augen zufallen, um das ein oder andere spielerische Solo, das einem direkt in die Seele geht, vollkommen auszukosten und den Rest der Welt auszublenden. Natürlich steht Re Quest mit diesem Titel erst am Anfang und genau das macht neugierig daraufpp, was die Landecker noch alles aus dem Hut zaubern werden. Nur wird das wohl nichts für Ungeduldige. Die Band recorded, masterd und produziert ihre Musik komplett in Eigenregie. Man erkennt aber bereits an »Knight’s Death« die Liebe zum Detail der routinierten Musiker. Denn auch diese Band setzt sich aus vielen Althasen der Szene zusammen. Re Quest wurde im Jahr 2021 von Luki (Drums) und Fatze (Gitarre) ins Leben gerufen. Schon bald darauf stießen Chris (Gitarre), Anja (Gesang) und Flo (Bass) zur Band hinzu. Hervorzuheben ist die langjährige musikalische Zusammenarbeit von Chris, Luki und Flo. Sie spielten zuvor gemeinsam in der Band Axe of Rage, während Flo, Luki und Fatze in der Band Red Noize bereits zusammenspielten. Vor kurzem hat Flo (Bassist) die Band verlassen. Die aktuelle Besetzung von Re Quest besteht nun aus Christian „Chris“ Sprenger (Gitarre), Lukas „Luki“ Wolf (Schlagzeug), Anja Gebhart (Gesang) und Markus „Fatze“ Platter (Gitarre). 

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Hereafter- Zwischen Himmel und Hölle

Im Jenseits trifft Gut auf Böse und so klingt es dann, wenn der Teufel und die Engel miteinander Musik machen. Bei dem Sound von »Hereafter« hält es wahrscheinlich nicht einmal mehr Gott persönlich auf seinem Thron. Moderner energiegeladener Metal mit einem Gesangsduo, das einander durch die Musik trägt. Wie die Zahnräder eines Uhrwerks greifen die Zwei Vokalisten Alexander Schwarz und Lillith Seth ineinander und ergänzen die modern gehaltenen Riffs von Manuel Schütter (Leadgitarre), Tim Kirchhoff (Bass), und Dario Pöhling (Schlagzeug) perfekt. Selten eine Band bekommt diesen Spagat aus zwei so unterschiedlichen Gesangsformen so hin. Das zeigt die Professionalität der 2018 entstandenen Truppe. Seither hat die Band bereits unzählige Liveauftritte absolviert. Erschienen ist bis jetzt die Single »Wasted Years«, die EP, die den Bandnamen trägt, sowie die Single »Halo«, die Anfang des Jahres herausgekommen ist. Doch bei dem, was die Band dort offenbart, lässt sich nur hoffen, dass sie sich auch bald wieder Zeit fürs Studio nehmen. Natürlich habe ich auch einen Song der Band in meine »Baerige Tracks« Playlist auf Spotify gepackt. Hör doch einfach mal rein und vielleicht findest du bei der Band oder einem anderen Song deinen nächsten Lieblingssong. Auf dieser und all meinen anderen Playlists haben sich einige Schätze versteckt. Und vielleicht gibt es bald wieder etwas Neues von »Hereafter« … Ich halte dich auf dem Laufenden.

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Below Babylon

Wer denkt, dass das Burgenland nur ewig weite Ackerlandschaften, Weinbau, den Neusiedlersee oder das Novarock Festival zu bieten hat, der hat sich aber deutlich geschnitten. In der Freistadt Rust scheppert es ganz gewaltig und das auf die gute Art. Dort treiben nämlich seit 2022 Jacob (Gesang), Michael (Gitarre), Vincent (Drums) und Rene (Bass) von »Below Babylon« ihr Unwesen. Melodischer Deathcore mit einer brachialen Stimme brechen ohne Rücksicht auf einen ein. Am 04. 07. 24 haben die Jungs zu ihrer Single »Kingdom« ein cooles Musikvideo veröffentlicht. Die Single stammt aus der am 01. 02. 2024 erschienen EP »Abandoned Kingdom«, die auf allen Streamingplattformen erhältlich ist. Wenn du auf brachialen Core mit spielerischen Finessen stehst, ist die Band sicher ein Geheimtipp. Zu hören gibt es den Track natürlich auch auf meiner Core-Playlist.

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Greyback - Ein höllischer Ritt

Der Countdown läuft … Greyback veröffentlichen am 25.05.2024 ihr Debütalbum »Build for Need«. Doch um uns nicht zu lange auf die Folter zu spannen, haben sie nun nach ihrer ersten Veröffentlichung »The Narrative« ihre zweite Single inklusive Storyvideo veröffentlicht. Eine Erzählung, wie sie in jedem Alltag von uns stattfinden könnten. Denn jeder wird von gewissen Dämonen begleitet, manch einer vielleicht auch unwissentlich. Zu viel will ich aber darüber nicht verraten und dir selbst die Chance geben, das Video auf deine Weise zu genießen. In der malerischen Kulisse des alten Kinos Landeck setzen sich Greyback zwischendurch perfekt in Szene und eben damit bereits einen kleinen Vorgeschmack auf das, was dich bei der Release-Party erwartet, preis. Diese findet nämlich dort zum Veröffentlichungsdatum statt. 

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Perchta

Perchta sind bereits bekannt für ihre atmosphärische Musik, die eine spezielle Stimmung erzeugt. Mit der ersten Singleauskopplung »Vom Verlånga« ihres am 14. Juni 2024 erscheinenden Albums »D'Muata« vereinen die sechs Musiker aus dem Tiroler Unterland Themen wie Lust, Dunkelheit, Verbotenes und Schönheit. »Verlånga« etwas, das alle berührt, aber auch in unserer Zeit noch oft Tabu ist, von »Perchta« aufgegriffen und wunderschön umgesetzt. Aber nicht nur. Mit dem Videomaterial, das unzensiert zu scharf für YouTube wäre, zeigen sie sich von einer neuen Seite, auch musikalisch überrascht die Single mit neuen Nuancen, die man von Perchta so nicht gewohnt ist. Die Spannung auf das Album wird durch den ersten Appetitmacher auf alle Fälle angeheizt. Aber mal schauen, was Perchta vor dem Release noch alles preisgibt. Die Single ist bereits auf Bandcamp erhältlich und auch auf Spotify zu streamen. Das Video findest du auf YouTube ... 

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Das Wiedererwachen der Silberrücken

Wie bereits auf Instagram Threads angekündigt, brodelt es in der Landecker Musikszene gewaltig. Und ich kann euch versichern, wenn es sich bis jetzt auch noch alles ruhig verhält, kommt großes auf uns zu. Der Metalbaer durfte am letzten Sonntag beim großen Finale zweier aufwendiger Drehtage bei Greyback dazukommen. Ich war überrascht was ich dort auf die Ohren bekam. Nach einem Linupwechsel hat sich der Stil der fünf Vollblutmusiker grundlegend verändert. Im Gespräch mit der Band, hat mir der Gitarrist Peter verraten, dass vom ersten Zusammenspiel mit dem Neuzugang »Meikl« die Chemie einfach gepasst hat.

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