Ontborg

Ontborg??? Das ist doch diese Kleinstadt in Schweden….. Neeeiiiin! falsch gedacht diese melodische Name gehört zu einer Death Metal Crew aus dem schönen Meran und genau so berauschend wie die Weine, die dort angeboten werden ist auch der Sound der 4 Südtiroler Lukas Flarer der Songwriter, Gitarrist und Sänger sowie Produzent. In seinem “Sound Control Studio" haben sie sowohl ihr erstes Album, als auch das in Kürze erscheinende Album aufgenommen, abgemischt und gemastert, Florian Reiner ist der zweite Gitarrist, der auch bei der Band “Graveworm” als Bassist aktiv ist, Christoph Gufler ersetzte vor den Aufnahmen zu "Following The Steps Of Damnation" Harald Klenk am Bass, und zu guter Letzt Christoph Flarer, der Mann der hinter dem Schlagzeug sitzt und so freundlich war mir ein paar Fragen zur Band zu beantworten. “Ontborg” wurde 2017 gegründet. Neuland war das Musikgeschäft für die Südtiiroler allerdings nicht, denn sie waren bis dahin alle über Jahre hinweg in anderen Bands aktiv. Nach der Auflösung ihrer vorherigen gemeinsamen Band “Voices of Decay” war für Lukas, Florian und Christoph relativ schnell klar, dass sie nicht nur weiterhin Musik machen wollten, sondern  das auch gemeinsam tun wollen. Bekanntlich haben die Drei viele Gemeinsamkeiten in ihrem musikalischen Background und sind mit den selben Metalbands in den Neunzigern aufgewachsen. Nachdem Lukas dem Rest der Band einen ersten Song gezeigt hatte, war die Bandgründung innerhalb von Stunden - eigentlich Minuten - vollzogen. Aus diesem Song entstand dann auch das Album “Within The Depths Of Oblivion" das dann 2019 erschien. Ein Album welches meiner Meinung nach sehr stark von der skandinavischen Melodic/Death Szene beeinflusst wird, zeigt auch die Wurzeln von “Ontborg”. Das bestätigt mir Christoph auch bei der Frage nach der Namesfindung… Entgegen all meinen Vermutungen ist die Band nicht nach einem Ort oder einer Flugzeugkatastrophe oder Ähnlichem benannt. Nein, er setzt sich einfach aus dem schwedischen Wort “ont” für böse und dem norwegischen Wort “Borg” für Burg zusammen… Also so ungefähr übersetzt die Burg des Bösen. Jedoch verarbeiten die Oldschooler auch Einflüsse aus dem Black Metal, wobei sie immer versuchen die melodische Schiene zu fahren, ohne die Härte dabei zu vernachlässigen. Um nur noch ein paar musikalische Inspiration zu nennen… Das sind die bereits erwähnten skandinavische Bands wie Dismember, Benediction, Necrophobic, Dissection, um nur einige aufzuzeigen. Obwohl die Band nicht hauptberuflich Musik macht und es ihnen sehr großen Spaß macht Songs zu schreiben, aufzunehmen und auf der Bühne zu stehen, würden sie es nicht als Spassprojekt abtun. Musik hat einen hohen Stellenwert im Leben aller Mitglieder, daher nehmen sie das ganze sehr ernst und zeichnen sich durch hohe Professionalität aus. Diese Leidenschaft und Hingabe spürt man auch in allen Facetten der Band. Auch Christoph habe ich eine Bandanekdote entlockt: “Unser schlimmstes und witzigstes Erlebnis zugleich war in Zagreb, wo wir auf einem verlassenem Gelände ein Konzert spielten. Dabei benötigten wir einige Zeit, um überhaupt den Zugang zu dem Gelände zu finden. Wie sich dann herausstellte, sollten wir im oberen Stock von einem besetzten Haus, mit den Hausbesetzern gemeinsam in ihren improvisierten Zimmern übernachten. Es wimmelte dort von Menschen, den Strom hatten sie von einem Notstromaggregat abgezwackt, alles in allem sehr skurril. Wir waren dann froh, ein Hotel in der Nähe gefunden zu haben. Doch das schönste Erlebnis ist immer, auf der Bühne zu stehen, vor fremden Menschen zu spielen und Rückmeldungen zu erhalten, die einen motivieren noch intensiver zu arbeiten.” Komischerweise ist “Ontborg” nicht die einzige Band, die von solchen Erlebnissen berichtet. Seine Veranstalter sollte man deshalb weise wählen ;D. CD`s und Merch der Band ist auf ihrer Bandcampseite (https://ontborg.bandcamp.com )  erhältlich. Mit dem Erscheinen des neuen Albums am 24.02.2023 werden dort auch das neue Album und neue Shirts erhältlich sein. Wer bis dahin nicht warten will, kann über den Shop von Black Lion Records das Album vorbestellen (https://blacklionrecords.bandcamp.com/). Das erste Video zur Single “Steps of Damnation” gibt es hier:https://youtu.be/rcR8Rx0C33E . Weiter Infos findest du unter https://snd.click/ontborg?fbclid=PAAabIDf3E2DD4ajAQNbgppdo_rQXOvs_geydiBSmWaedV5ZAN7mH703EzovU . Zu guter letzt bedanke ich mich noch bei Christoph für seine mir geopferte Zeit und euch fürs bis hier lesen. ich freue mich schon euch die nächste Band vorstellen zu dürfen,

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Embrace the Fire

Das erste Entflammen im Mai des Jahres 2020 von "Embrace the Fire” war leider nur ein kurzes Aufflackern eines Zündholzes im Wind. “Wir denken auch heute noch gerne an diese geilen 1,5 Jahre, wir hatten eine mega Zeit.” verrät Claudio der Sänger der Band. So richtig gefunden haben sich Claudio, Sebastian Baumgartner (Bass & Cleangesang), Luca Strobl (Schlagzeug), Andy Zischg (E Gitarre) und Benjamin Reicher (E Gitarre) erst Anfang letzten Jahres, laut der Aussage von Claudio ziemlich genau im Februar. Da gratuliert der Metalbaer natürlich erstmal zum ersten Jahr… Welches musikalisch für die Jungs auf alle Fälle ein gutes Jahr….. Der erste "neue" im Bunde zum Restart war Luca ,die Chemie und alles andere hat von vornherein gestimmt. Danach kam Andy, er und Claudio kennen sich schon länger und haben, vor  der Gründung der Band, schon einige Male zusammen gejamed. Auch hier war schnell klar das er gut in die Band passt. Wieder Vervollständigt waren sie mit Benjamin, auch er ist ein bereits langjähriger Freund von Claudio, weswegen auch bei Benni dem Allrounder auch schnell die Entscheidung zur Aufnahme getroffen wurde. Somit stand dem Flächenbrand nichts mehr im weg. Und Genauso ist auch ihre Musik entweder du brennst mit oder verglühst in ihrer Hitze.

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Entgeist

Was hast du 2012 gemacht? Weißt du das noch?  Tim und Oleg wissen bestimmt auch nicht mehr alles, aber die Gründung ihrer Band “Entgeist” wird den Beiden wohl als eines der ersten Dinge aus diesem Jahr in den Sinn kommen. Die damals noch zwischen 16 und 18 Jahre alten Jungs haben sich dort das erste Mal getroffen, um als Coverband und unter einem anderen Namen Songs von Amon Amarth, Slayer oder Primordial zum Besten zu geben. Nach einiger Zeit waren sie dann aber soweit und haben eigene Songs geschrieben und sie unter dem neuen Bandnamen “Entgeist”  veröffentlicht. Geprobt hat die Band damals im Keller Ihres Schlagzeugers, wo sie seine Mutter zur Stärkung mit Eistee und Keksen versorgt hat. “Danke dafür, Mutti." würde ich sagen. Das hat die Jungs sicher auch sehr in ihrer Sache bestärkt, sonst würde ich vielleicht gerade nicht hier sitzen und über diese geniale Band schreiben. Bis zu ihrem ersten Auftritt 2014 haben die Jungs ihre Erfahrungen im Recording erweitert und Titel mit, ihrer Meinung nach, eher minderer Qualität auf Youtube hochgeladen. Zu ihrer Überraschung bekamen diese Tracks sehr viel Zuspruch und das hat sie motiviert weiterzumachen. “Trotz der langen Zeit, die seit 2012 vergangen ist, kommt es einem hin und wieder vor wie zu Entstehungszeiten, wenn sich im Proberaum angeschrien wird oder die Technik nicht richtig funktioniert. Das Gleichgewicht stellt am Ende das gemeinsame Musizieren wieder her. Nur das Tablett mit Snacks fehlt 😉.” verrät mir die Band. Nicht nur Muttis Kekse fehlen, auch das Linup hat sich in den letzten Jahren verändert. Die aktuelle Besetzung sind Randy am Bass, Oleg und Lars an den Gitarren, Godvaser am Schlagzeug und Tim am Mike. Aus der Originalbesetzung sind nur die bereits erwähnten Oleg und Tim geblieben, die anderen drei kamen durch mehr oder minder glückliche Zufälle dazu. Godvaser ist im Jahr 2018 als Aushilfe für einen größeren Auftritt dazugekommen und daraufhin geblieben. Lars ist kurz darauf eingestiegen - zuerst am Bass und anschließend an der Gitarre und den Backing Vocals. 2020 ist abschließend Randy zur Band gestoßen. Dieses Fünfgespann hat dann nach der EP “Monochrome” die 2017 noch mit der alten Besetzung aufgezeichnet wurde, 2022 die erste LP  „Res Gestae“ bei Teufelszeug Records veröffentlicht. Von dem 8. Song  des Albums (“Brandung bricht”) gibt es auf Youtube auch ein Video zu sehen. 

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Infected Chaos

Metalwüste Tiroler Ausserfern???  Das stimmt nicht ganz… Ich habe eine Oase gefunden! Und das eine sehr reichhaltige, an der sich jeder Metaller nach Herzenslust laben kann. “Infected Chaos" aus Vils, einem kleinen Ort nahe der deutschen Grenze. Wie ich die Band entdeckt habe? Die Jungs hatten damals 2015 einen Auftritt zusammen mit “Ruler” und “Evil invaders” im “Schwarzen Adler” in Tannheim in der Nähe von Kempten im Allgäu. Für mich ein eher überraschender Auftritt, denn ich hatte nicht erwartet an diesem Abend so feines Deathgeknüpple zu Ohren zu bekommen. Die Liveperformance der sympathischen Ausserferner hat mich vom ersten Moment an komplett zerstört und ich habe einige ungläubige Blicke von den sich noch eher gediegen verhaltenden Heavyfans zugeworfen bekommen. Naja manchmal habe ich auch den Hang etwas zu übertreiben wenn mich etwas mitreißt. Bestehen tut die Band jetzt mittlerweile seit 2013. Sie haben also dieses Jahr tatsächlich schon ihr 10-jähriges. Hervorgegangen ist die Band aus dem Split der Vorgängerband “Chaosreign”. Es war einfach noch zuviel gutes Material vorhanden und so wurden eine Handvoll neuer Mitglieder rekrutiert und los ging es. Das Ganze ging dann auch Schlag auf Schlag und bereits Anfang 2015 konnten sie dann ihren Erstling “The Wake of Ares” eintrümmern. Dem hammerharten Debüt das Ares mit sicherheit erweckt hat folgten dann 2017 “Killing Creator“ und 2021 “Dead Aesthetics“ zur Zeit arbeiten sie an einer EP „Conjuration Overture – Vanity is dawning“ und die Planung am nächsten Album läuft bereits auf Hochtouren, mehr möchten sie aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht verraten. Der Stoff auf diesen Tonträgern macht von Album zu Album eine hörbare Entwicklung durch. Auf dem Debut geht es noch klassisch zu, strikter Death voll auf die Zwölf, wobei es bei den zwei Nachfolgern viele neue Einflüsse zu hören gibt. Es wird etwas moderner, schwärzer und meiner Meinung nach auch melodischer. Ich muss dem Sänger Christian Fischer aber völlig recht geben, wenn er sagt: “Unterm Strich gibt’s aber dennoch satt auf´s Maul, um das mal ganz salopp zu formulieren. Es ist einfach harter Metal mit brutalem Gesang.” …Das ist auch gut so und so soll es auch bleiben. Das sehen die anderen Mitglieder Martin Hartmann an der Gitarre, Matt Mayr ebenso an der Gitarre, Ronny Lechleitner am Bass und dem Hintergrundgesang sowie Matze Wilhelm am Schlagzeug bestimmt genau so. Wer “Infected Chaos” noch nicht zu Gesicht bekommen hat, kann das auf YouTube mit ihren 4 Videos nachholen. Die Dort zu sehenen Veröffentlichungen sind genauso eigenwillig wie der Sound der sich aus den verschiedenen Einflüssen und Geschmäcker der Bandmitglieder entwickelt hat. Umso mehr ist zu hoffen, dass die EP und das Album nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Ich werde euch darüber aber am laufenden halten.  Ich habe die Jungs auch gefragt, wo man ihre Sachen denn zu kaufen bekommt… Die Antwort darauf war: “Am Besten kauft ihr das Zeug natürlich ganz oldschool direkt bei uns auf den Gigs, inklusive Bierchen und Smalltalk, wir sind ja schließlich Metaller.Ansonsten gibt’s das natürlich auch alles auf Bandcamp: https://infectedchaos.bandcamp.com/ Bigcartel: https://infectedchaos.bigcartel.com/

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